Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Brandenburger Abenteurer durchqueren Wüste
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Abenteurer durchqueren Wüste
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 16.03.2017
Abenteuer Afrika: die Brandenburger Rallye-Teilnehmer (2. von rechts) und 48 weitere Teams fahren in ihren Autos bis nach Gambia.  Quelle: Charlotte Klimas
Anzeige
Marokko

 Mehr als 5000 Kilometer hat das Havelstädter Starterteam um Martin Mitrenga, 27, und Maximilian Hesse, 25, bei der Auto-Rallye von Dresden bis ins westafrikanische Gambia bereits zurückgelegt. Seit neun Tagen erleben die Brandenburger in ihrem VW-Bus einen Roadtrip der Extraklasse – ob nun die sagenhafte Aussicht auf die Sächsische Schweiz, das gemeinsame Mittagessen am spanischen Mittelmeer, die afrikanische Gelassenheit in marokkanischen Cafés oder das Sonnenbaden an den atlantischen Steilküsten Afrikas – an Eindrücken fehlt es auf der 20-tägigen Benefiz-Rallye gewiss nicht.

Den kaputten Endschalldämpfer in Südandalusien, ihre bisher einzige Autopanne, hat das Team mit Hilfe einer Bierdose erfolgreich reparieren können. Trotzdem geht es am Ruhetag in der Toursitikmetrople und Lagunenstadt Dakhla im Süden der Westsahara noch mal in die Werkstatt, an deren Durcheinander Europäer sich erst einmal gewöhnen müssen. „Hier wird direkt auf der Straße gearbeitet, und Arbeitsschutz ist gleich Null“, berichten Mitrenga und Hesse, „das hier ist Chaos pur, aber es funktioniert.“ Für die Wüstenfahrt während der kommenden sechs Tage soll der VW nun einen Unterschutz bekommen, damit die Ölwanne durch den unebenen Sandboden in der Wüste keinen Schaden nimmt.

„Am Freitag werden wir 70 Kilometer bis zur mauretanischen Grenze fahren, um dort für alle 100 Teilnehmer der Rallye ein Visum zu holen“, berichten Mitrenga und Hesse. Erfahrungsgemäß könne das Warten an Grenzübergängen bis zu zehn Stunden dauern. Mehr kann das Team Buddelkiste nicht erzählen, denn der Strom für das Internet soll in wenigen Minuten vom marokkanischen Militär abgestellt werden. „Strom ist hier anscheinend Mangelware“, so die Abenteurer.

Am 23. März werden die 51 starke Autokolonne in Banjul, der Hauptstadt von Gambia, einreisen, um ihre Fahrzeuge zu versteigern und den Erlös an soziale Projekte vor Ort zu spenden. Die Charity-Rallye wird bereits zum 23. Mal vom Dresdener Verein Breitengrad organisiert, um aufregende Autorallye und soziales Engagement für Gambia zu verbinden. Martin Mitrenga und Maximilian Hesse aus Brandenburg an der Havel sind einer der jüngsten Teilnehmer und zum ersten Mal am Start. Über ihre Reisevorbereitungen hat die MAZ bereits Anfang März berichtet.

 
 können Interessierte die Rallye miterleben. Die nächsten Tage dürfte aber eventuelle Funkstille herrschen, wenn sich die Jungs in der Wüste beweisen.

Von Charlotte Klimas

Vor 50 Jahre entstand in Brandenburg an der Havel eine neue Kleingartensiedlung. Für den Bau wurde Erde aus der Havel herangeschafft. Darin waren auch mehrere tausend Jahre alte Tonscherben – und ein vollständiger Krug, den Karl-Heinz Weiß damals zufällig fand.

16.03.2017
Brandenburg/Havel Gestörter Mann schubst Frau die Treppe hinab - Schlimmer Ausraster im Amtsgericht

Der psychisch gestörte Christopher R. (27) hat seine Betreuerin im vergangenen Mai im Gebäude des Amtsgerichts Brandenburg an der Havel die Treppe hinunter geschubst, so dass sie sich erheblich verletzte. Bestraft wird er dafür nicht. Das Landgericht Potsdam wird aber entscheiden, ob der junge Brandenburger zwangsweise in der Psychiatrie untergebracht wird.

18.03.2017

Allein die Bodenplatte des neuen Klinikgebäudes am Brandenburger Marienberg ist ein mächtiges Bauwerk. 24 mal 66 Meter groß, zwischen 60 und 120 Zentimetern stark. In nur 14 Stunden haben Bauleute am Mittwoch die Platte aus 1100 Kubikmetern Beton gegossen. Dazu waren 16 Fahrzeuge im Einsatz – eine logistische Meisterleistung.

18.03.2017
Anzeige