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Brandenburger Abenteurer durchqueren Wüste

Rallye nach Afrika Brandenburger Abenteurer durchqueren Wüste

Mehr als 5000 Kilometer haben die Brandenburger Martin Mitrenga und Maximilian Hesse bei einer Auto-Rallye von Dresden bis ins westafrikanische Gambia bereits zurückgelegt. Seit neun Tagen erleben die beiden jungen Havelstädter in ihrem VW-Bus einen Roadtrip der Extraklasse. Die MAZ verfolgt ihre Tour.

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Abenteuer Afrika: die Brandenburger Rallye-Teilnehmer (2. von rechts) und 48 weitere Teams fahren in ihren Autos bis nach Gambia.
 

Quelle: Charlotte Klimas

Marokko.  Mehr als 5000 Kilometer hat das Havelstädter Starterteam um Martin Mitrenga, 27, und Maximilian Hesse, 25, bei der Auto-Rallye von Dresden bis ins westafrikanische Gambia bereits zurückgelegt. Seit neun Tagen erleben die Brandenburger in ihrem VW-Bus einen Roadtrip der Extraklasse – ob nun die sagenhafte Aussicht auf die Sächsische Schweiz, das gemeinsame Mittagessen am spanischen Mittelmeer, die afrikanische Gelassenheit in marokkanischen Cafés oder das Sonnenbaden an den atlantischen Steilküsten Afrikas – an Eindrücken fehlt es auf der 20-tägigen Benefiz-Rallye gewiss nicht.

Den kaputten Endschalldämpfer in Südandalusien, ihre bisher einzige Autopanne, hat das Team mit Hilfe einer Bierdose erfolgreich reparieren können. Trotzdem geht es am Ruhetag in der Toursitikmetrople und Lagunenstadt Dakhla im Süden der Westsahara noch mal in die Werkstatt, an deren Durcheinander Europäer sich erst einmal gewöhnen müssen. „Hier wird direkt auf der Straße gearbeitet, und Arbeitsschutz ist gleich Null“, berichten Mitrenga und Hesse, „das hier ist Chaos pur, aber es funktioniert.“ Für die Wüstenfahrt während der kommenden sechs Tage soll der VW nun einen Unterschutz bekommen, damit die Ölwanne durch den unebenen Sandboden in der Wüste keinen Schaden nimmt.

„Am Freitag werden wir 70 Kilometer bis zur mauretanischen Grenze fahren, um dort für alle 100 Teilnehmer der Rallye ein Visum zu holen“, berichten Mitrenga und Hesse. Erfahrungsgemäß könne das Warten an Grenzübergängen bis zu zehn Stunden dauern. Mehr kann das Team Buddelkiste nicht erzählen, denn der Strom für das Internet soll in wenigen Minuten vom marokkanischen Militär abgestellt werden. „Strom ist hier anscheinend Mangelware“, so die Abenteurer.

Am 23. März werden die 51 starke Autokolonne in Banjul, der Hauptstadt von Gambia, einreisen, um ihre Fahrzeuge zu versteigern und den Erlös an soziale Projekte vor Ort zu spenden. Die Charity-Rallye wird bereits zum 23. Mal vom Dresdener Verein Breitengrad organisiert, um aufregende Autorallye und soziales Engagement für Gambia zu verbinden. Martin Mitrenga und Maximilian Hesse aus Brandenburg an der Havel sind einer der jüngsten Teilnehmer und zum ersten Mal am Start. Über ihre Reisevorbereitungen hat die MAZ bereits Anfang März berichtet.

  Hier
 können Interessierte die Rallye miterleben. Die nächsten Tage dürfte aber eventuelle Funkstille herrschen, wenn sich die Jungs in der Wüste beweisen.

Von Charlotte Klimas

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