Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Brandenburger Bank blickt positiv zurück

Brandenburg an der Havel Brandenburger Bank blickt positiv zurück

Die Brandenburger Bank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Das war der Grundtenor der festlichen Vertreterversammlung vor 200 Mitgliedern und Gästen am Donnerstagabend im Paulikloster in Brandenburg an der Havel. Die Mitgliederzahl der Genossenschaftsbank ist auf 7891 gestiegen, das sind 191 mehr als 2015.

Voriger Artikel
Richtkrone über dem Gesundheitszentrum
Nächster Artikel
Lebelt und Ziehl verlassen das Theater

Jens-Uwe Oppenborn und Frank Robby Wallis (r.), Vorstand der Brandenburger Bank

Quelle: Ivonne Schiller

Brandenburg/H. Die Brandenburger Bank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Das war der Grundtenor der festlichen Vertreterversammlung vor rund 200 Mitgliedern und Gästen am Donnerstagabend im Paulikloster in Brandenburg an der Havel. Die Mitgliederzahl der Genossenschaftsbank ist auf 7891 gestiegen, das sind 191 mehr als vor einem Jahr. Damit ist fast jeder vierte der insgesamt 32 393 Kunden auch Anteilseigner.

„Arbeiten Sie bitte genauso erfolgreich weiter“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Gerd-Uwe Hoier an den Vorstand Jens-Uwe Oppenborn und Frank Robby Wallis und die 134 Mitarbeiter gewandt. Tatsächlich wurden in den Rechenschaftsberichten der beiden Vorstände immer wieder „das schwierige geschäftliche Umfeld, die Niedrigzinsphase und steigenden Regularien“ erwähnt.

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 502,4 Millionen Euro, das gesamte betreute Kundenwertvolumen lag zum Jahresende bei 1,02 Milliarden Euro. Das Kundenkreditgeschäft wuchs um 7,5 Prozent „dynamisch“, wie Oppenborn betonte. Für das laufende Jahr zeichne sich ein weiteres Wachstum ab „mit geringerer Dynamik“.

Als Dividende erhalten die Mitglieder mit 4,75 Prozent prozentual gesehen genauso viel wie im vorigen Jahr. Es bedeutet 304 478 Euro. Der Jahresüberschuss liegt bei 558 695,97 Euro.

An Steuern zahlte die Bank 1,69 Millionen Euro. Der Personalaufwand lag 2016 bei 6,8 Millionen Euro.

Am Rande der Veranstaltung machte Oppenborn deutlich, dass die Bank ihre Verwaltungskosten drosseln müsse. „Das wird derzeit ergebnisoffen geprüft.“ Dabei werde auch jede der 14 Filialen von der Kundenfrequenz her untersucht. Denkbar sei, dass sich an einzelnen Standorten die Öffnungszeiten reduzieren würden, so Oppenborn.

Mit einer besonderen Würdigung überraschte Aufsichtsratschef Hoier Bankdirektor Wallis an diesem Abend. Dieser ist seit 25 Jahren Mitarbeiter der Brandenburger Bank, davon 13 Jahre als Vorstandsvorsitzender, seit 2006 zusammen mit Oppenborn.

Wallis hatte als gebürtiger Lübecker seine erste berufliche Station bei der dortigen Volksbank. Er kam 1992 zur Brandenburger Bank und machte dort Karriere. Der 53-Jährige, der auch eine Ehrung durch den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken erhielt, widmete seine Auszeichnung seiner im März verstorbenen Frau Petra.

Von Marion von Imhoff

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg