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Brandenburg/Havel Brandenburger Stahlpalast wird zur Eisarena
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Stahlpalast wird zur Eisarena
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06:15 07.01.2016
Die Eisprofis bei der Arbeit, hier beim Aufbau der Bahn in der Sparkassen-Arena in Aurich (Niedersachsen). Quelle: Promo
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Brandenburg/H

Wenn am Donnerstagabend die Zuschauer im Brandenburger Stahlpalast bei „Der Nussknacker On Ice“ die Show genießen, kommen hinter den Kulissen die Männer zur Ruhe, die das Spektakel auf dem Eis in einer Nachtschicht erst möglich gemacht haben. Seit Mittwochabend hat das Vorbereitungsteam, zudem zwölf Mitarbeiter und zwei Eismeister gehören, die Eisbahn in der Veranstaltungshalle aufgebaut.

„20 Stunden dauert es, die Halle in eine Eisarena zu verwandeln“, sagt Susanne Kempf, Sprecherin der verantwortlichen Produktionsfirma Gabriel Music Productions. Für den Aufbau werden über drei Tonnen des so genannten Crush-Eises – kommt auch bei Cocktails zum Einsatz – verwendet. In mühsamer Kleinarbeit bringt der Aufbautrupp das Eis in Form. „Es wird dann durch eine Kühlflüssigkeit gekühlt, die durch Röhren unter dem Eis verläuft“, so Kempf. Nach der Show werde das Eis schließlich in festem Zustand zerhackt und in Müllcontainern entsorgt.

21 Shows in dreieinhalb Wochen

Bei insgesamt 21 Veranstaltungen in dreieinhalb Wochen wiederholt sich dieser Prozess fast täglich. Noch am Mittwoch machte die Show Halt in Fulda, am Freitag steht eine Vorführung in Jena auf dem Tourplan. Für die Macher der Eisbahn bedeutet dies, jeden Tag beziehungsweise jede Nacht aufs Neue unter Zeitdruck zu arbeiten.

Besonders knifflig wird es für sie, wenn sie – so wie in Brandenburg – eine Halle zum ersten Mal besuchen. Dann müssen zunächst einmal alle Eigenheiten des Veranstaltungsortes erkundet werden. „Jede neue Halle ist eine neue Herausforderung“, sagt Tourleiter Benedikt Beyer. Im Stahlpalast mussten die Eisprofis zum Beispiel mit weniger Platz auskommen. Anstatt wie sonst üblich 15 mal 15 Meter war die Eisfläche hier nur zwölf mal zwölf Meter groß.

Sportlicher Eiskunstlauf und prachtvolles Ballett

Das Publikum bekommt von all dem Stress nichts mit, kann sich entspannt in seinen Sitzen zurücklehnen und das Programm ansehen. Zu bestaunen gibt es dabei sportlichen Eiskunstlauf mit Sprüngen, Hebungen und Pirouetten sowie prachtvolles Ballett vom Sankt Petersburger Staatsballett. Anlässlich seines 175. Geburtstages hat Peter Tschaikowskis Heimatstadt sein einziges Eisballett auf Tournee geschickt, um Tschaikowskis Meisterwerk „Der Nussknacker“ als Eis-Choreographie auf den Bühnen der Welt zu präsentieren.

Tschaikowskis Nussknacker auf Eis. Quelle: Promo

Die märchenhafte Winterwelt, in der sich die fiktive Geschichte um die kleine Klara und ihren verwunschenen Nussknacker abspielt, findet durch die romantische Eis-Szenerie und der scheinbar schwerelos über die Eisfläche gleitenden Ballerinen und Akteure ihre eindrucksvolle Verschmelzung. Auch die Ebene der Traumwelt, in der Klara gegen die Mäusearmee kämpft, um ihrem Nussknacker das Leben zu retten, gewinnt durch die wie von Zauberhand gleitenden Akteure an Intensität und Rasanz.

Ticketservice: Restkarten für „Der Nussknacker On Ice“ gibt es in der MAZ-Ticketeria in der Brandenburger Sankt-Annen-Galerie. Inhaber der MAZ-Card erhalten einen Sofort-Rabatt auf den Ticketpreis. Weitere Informationen unter 0 33 81/79 66 00.

Von Norman Giese

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