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Brandenburg/Havel Brandenburger Symphoniker auf Tour in China
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Symphoniker auf Tour in China
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15:36 08.01.2016
Die Brandenburger Symphoniker bei einem Auftritt mit Dirigent Li Biao und Pianist Roustem Saitkoulov. Quelle: promo
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Brandenburg/H

Nach einer intensiven und ereignisreichen China-Tournee sind die Brandenburger Symphoniker vor wenigen Tagen wieder in die Havelstadt zurückgekehrt. Ihr zweiter Besuch im Reich der Mitte – die Musiker traten im Dezember 2006 schon einmal in Peking auf – begann am zweiten Weihnachtsfeiertag. Insgesamt spielten sie auf ihrer Asienreise vor 10 000 Zuschauern bei Konzerten in Peking, Weihai, Qingdao und Guangzhou.

In der chinesischen Hauptstadt eröffneten sie dabei am 28. Dezember den Neujahrskonzertreigen im National Grand Theater mit den Werken „Carnival Overture op. 92“ von Antonin Dvorak, „Rhapsody on a the theme of Paganini“ von Sergei Rachmaninoff und „Symphony Nr. 7 in A-Dur“ von Ludwig van Beethoven. „Wir spielten dort neben Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchester, dem Israel Philharmonic Orchester und dem ORF Vienna Radio Symphony Orchester“, sagt Thomas Hoffmann aus dem Orchestervorstand der Symphoniker. Die Musiker seien sehr stolz, welchen Stellenwert man ihrer Arbeit mit der Einladung nach China beigemessen hat.

15 000 Aufrufe in 20 Sekunden

Während ihres Aufenthaltes mussten sich die Brandenburger unterdessen nach einem straffen Zeitplan richten. So ging es etwa nach dem Zwölf-Stunden-Hinflug direkt ins Hotel und anschließend gleich weiter in den Konzertsaal, wo eine gemeinsame Probe mit dem Dirigenten Li Biao und dem Pianisten Roustem Saitkoulov vorgesehen war. Auch zwischen den einzelnen Konzerten blieb nicht viel Zeit, mussten die Musiker doch die teilweise weiten Strecken zwischen den Tournee-Stationen zurücklegen.

Mit stehenden Ovationen vom chinesischen Publikum wurden sie jedoch jedes Mal für ihre Bemühungen entlohnt. „Beeindruckend war auch die Medienpräsenz. In Peking lief in den U-Bahnen ein Trailer zum Neujahrskonzert der Brandenburger Symphoniker in Dauerschleife“, erzählt Orchestervorstand Matthias Dressler. Ein Videogruß zum neuen Jahr mit Dirigent Li Biao und den Brandenburger Symphonikern habe auf der Internetseite einer regionalen chinesischen Zeitung innerhalb von 20 Sekunden 15 000 Aufrufe erzielt.

Eigene Stuhlreihe für chinesischen Bürgermeister

Neben diesen hat das Orchester bei seiner China-Tournee noch einige weitere interessante Episoden erlebt. So wurde zum Beispiel im Grand Theatre in Weihai vor dem ausverkauften Konzert kurzerhand für den örtlichen Bürgermeister eine zusätzliche Stuhlreihe eingebaut. Beim Abschlusskonzert im Opera House von Guangzhou spielten sie dann unter anderem neben dem Schleswig Holstein Festival Orchester unter Leitung von Christoph Eschenbach und den Prager Philharmonikern.

Am 4. Januar traten die Musiker aus der Havelstadt bei 25 Grad im südlich gelegenen Guangzhou schließlich ihren Rückflug an. Eine Zwischenstation war dabei die russische Hauptstadt Moskau, wo mit -20 Grad ein deutlich eisigeres Klima herrschte. Zurück in der Heimat pendelten sich die Symphoniker was die Temperatur angeht irgendwo zwischen diesen beiden fernen Welten ein. Wohlbehalten in Brandenburg angekommen scheint eines gewiss: Die Brandenburger Symphoniker als ältester Klangkörper des Bundeslandes werden ihrer Aufgabe als Brandenburgs Botschafter der klassischen Musik weiterhin gerecht.

Von Norman Giese

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