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Brandenburger radeln für guten Zweck

MBS-Fahrradtage Brandenburger radeln für guten Zweck

In diesem Jahr soll es für die Brandenburger wieder aufs Podium gehen. Nach zwei Siegen landeten die Havelstädter im vergangenen Jahr nämlich nur auf dem vierten Platz bei den MBS-Fahrradtagen. Am Mittwoch strampelten nun 60 Bürger auf dem Neustädtischen Markt für ihre Stadt. Bei einem erfolgreichen Abschneiden winkt eine satte Belohnung.

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Bürgermeister Steffen Scheller (CDU, links) trat für seine Stadt ordentlich in die Pedale. Angefeuert wurde er unter anderem vom Geschäftsführer des Stadtsportbundes, Sebastian Bradke (rechts).

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Waren die Brandenburger in den Jahren 2013 und 2014 noch siegreich aus den Fahrradtagen der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) hervorgegangen, mussten sie sich im vergangenen Jahr mit dem vierten Platz zufrieden geben. Bei der fünften Auflage der Aktion, bei der die MBS in Zusammenarbeit mit der Profi-Radsportmannschaft des LKT-Teams Brandenburg und mit Unterstützung der Märkischen Allgemeinen Zeitung die schnellste Stadt auf dem Rad sucht, soll es für die Havelstadt in dieser Woche wieder auf einen Podestplatz gehen. Nach Kleinmachnow am Dienstag war Brandenburg am Mittwoch die zweite Station der diesjährigen MBS-Fahrradtage.

Mit einer Gesamtzeit von 7:54,3 Minuten – addiert werden die Einzelzeiten der je fünf besten Frauen und Männer – hatte die Gemeinde Kleinmachnow bei ihrer Premiere eine hervorragende Zeit vorgelegt. Zum Vergleich: Königs Wusterhausen hatte als Sieger 2015 eine Zeit von 8:10,8 Minuten. Auf dem Neustädtischen Markt schwangen sich nun am Mittwoch 60 Brandenburger auf eines der vier aufgebockten Profiräder, um für ihre Stadt eine gute Zeit zu erstrampeln. Jeder Teilnehmer musste dabei eine Strecke von 1000 Meter zurücklegen.

Bürgermeister Scheller ist schneller als MBS-Vorstand Höving

„Die letzten 150 Meter sind die Hölle“, sagte MBS-Sprecher Robert Heiduck bereits vor dem Start und riet den teilnehmenden Pedalrittern ihre Kräfte einzuteilen. Einer der ersten, der aufs Rad stieg, war Lothar Förster. Der 61-Jährige, der mehrmals in der Woche mit dem Fahrrad unterwegs ist, schaffte die vorgeschriebene Distanz in 1:03 Minuten. „Die 1000 Meter sind ganz schön anstrengend“, stellte er anschließend fest.

 Der 61-jährige Lothar Förster war einer der ersten Brandenburger, die in den Sattel stiegen

Der 61-jährige Lothar Förster war einer der ersten Brandenburger, die in den Sattel stiegen.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) ist die Strecke gut bekannt. Wie schon in den Vorjahren, trat er zum Duell mit MBS-Vorstand Bernward Höving an. Scheller benötigte 49 Sekunden und war damit drei Sekunden schneller als voriges Jahr. Mit 1:14 Minuten musste sich Bernward Höving klar geschlagen geben. Der Brandenburger Bürgermeister hatte sich aber auch gut vorbereitet. Die sechs Kilometer lange Anfahrt hatte er zur Erwärmung gemeinsam mit seiner Tochter auf dem Rad absolviert.

Deutliche Steigerung zum Vorjahr

Die schnellste Zeit auf dem Neustädtischen Markt legte Dominic Weinreich hin. Er führte die stadtinterne Bestenliste mit 40 Sekunden an. Bei den Frauen lag am Ende Sarah Hoffmann (52 Sekunden) an der Spitze. In der Summe kam die Havelstadt schließlich auf 8:14,6 Minuten und steigerte sich damit deutlich im Vergleich zu 2015 (9:07,8 Minuten). Aktuell sortiert man sich damit erst einmal auf Rang zwei hinter Kleinmachnow ein. Die Endplatzierung hängt jetzt davon ab, wie die beiden verbleibenden Veranstaltungen in Potsdam (Donnerstag) und Königs Wusterhausen (Freitag) ausgehen.

Jede der teilnehmenden Städte bedenkt die MBS zum Abschluss der Fahrradtage mit einer Spende für einen ortsansässigen Verein.

 Der elfjährige Jannick testet seine Geschicklichkeit im BMX-Parcours

Der elfjährige Jannick testet seine Geschicklichkeit im BMX-Parcours.

Quelle: Jacqueline Steiner

Die schnellste Stadt bekommt 1500 Euro, für Platz vier gibt es immerhin noch 750 Euro. In Brandenburg darf sich der Stadtsportbund auf die finanzielle Unterstützung freuen. Geschäftsführer Sebastian Bradke verriet am Mittwoch schon, wofür das Geld verwendet werden soll: „Wir planen für September ein inklusives Willkommenssportfest mit der Lebenshilfe und dem Landessportbund im Stadion am Quenz.“ Dort sollen Kinder und Jugendliche, Migranten sowie auch Menschen mit Behinderung und alle anderen Bürger Brandenburgs zusammen kommen und sich sportlich betätigen.

Von Norman Giese

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