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Brandenburger zeigen Spendenwillen

Sammeln für Flüchtlinge Brandenburger zeigen Spendenwillen

Decken, Winterjacken, Plüschtiere, Waschmaschinen – viele Brandenburger trennten sich am Wochenende für den guten Zweck von noch brauchbaren, aber nicht mehr benötigten Dingen. Die vom Freundeskreis linker Sozialdemokraten ins Leben gerufene Spendensammlung entpuppte sich dank der Bereitschaft der Brandenburger zu helfen als großer Erfolg.

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Berge von Spenden im Industriemuseum.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg an der Havel. Decken, Winterjacken, Plüschtiere, Waschmaschinen, Spielzeug – viele Brandenburger trennten sich am Wochenende für den guten Zweck von noch brauchbaren, aber nicht mehr benötigten Dingen des eigenen Hausstands. Die vom Freundeskreis linker Sozialdemokraten ins Leben gerufene Spendensammlung entpuppte sich dank der Bereitschaft der Brandenburger zu helfen als riesiger Erfolg.

„Schier unglaublich, damit war nicht zu rechnen“, jubelte Organisator Sebastian Möckel noch weit vor Ende der dreistündigen Sammelaktion. „Das zeigt, dass die Brandenburger ein ganz großes Herz haben.“ Fast im Minutentakt brachten die Menschen alles, was Flüchtlingen helfen kann, zum Industriemuseum. „Ein ganz besonderer Dank gilt dem Industriemuseum, dass wir noch bis Mittwoch die Halle nutzen können, um die Logistik zu organisieren“, freute sich auch Heiko Horst-Müchler.

Es sei nicht im Ansatz zu erwarten gewesen, dass so viele Sachen zusammenkommen, umso schöner sei es, dass sich die Organisatoren nicht von parteiinternen Fehden haben stoppen lassen. Gleichzeitig betonte er aber, dass man die Aktion gern unter dem SPD-Label gefahren hätte. „So sind wir einfach ein Kreis engagierter Menschen, die etwas Gutes tun – auch okay.“

In den kommenden Tagen sind die Aktivisten nun damit beschäftigt, alle Spenden zu katalogisieren und an die Betreiber der hiesigen Notunterkünfte zu verteilen. Und wer in dieser Zeit das Bedürfnis entwickelt, noch etwas zu spenden oder zu helfen? „Gar kein Problem. Einfach herkommen, wir sind hier“, sagte Möckel.

Von Philip Rißling

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