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Brandenburgs CDU: 17. Juni soll Feiertag sein

Volksaufstand in der DDR vor 62 Jahren Brandenburgs CDU: 17. Juni soll Feiertag sein

Brandenburgs CDU-Vorsitzender Ingo Senftleben fordert einen bundesweiten neuen Feiertag: den 17. Juni. Nur so könne ausreichend des politischen Aufstandes im Jahr 1953 gedacht werden. Vor 62 Jahren gingen in der DDR mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Sowjetische Panzer walzten den Protest nieder, 50 Menschen starben.

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Sowjetische Panzer und Volkspolizisten am 18. Juni 1953 in der menschenleeren Leipziger Straße in Ost-Berlin.

Quelle: dpa

Brandenburg an der Havel. Der CDU-Landeschef Ingo Senftleben fordert die Einführung eines Feiertages am 17. Juni. Nur so könne ausreichend des politischen Aufstandes vom 17. Juni 1953 gedacht werden. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober könne auf dieses „Spezifikum nicht eingehen“, sagte Senftleben in Brandenburg an der Havel anlässlich des Gedenkens an die 50 Opfer, die vor 62 Jahren in der DDR bei ihrem Kampf für freie Wahlen und gegen ihr Leben verloren haben. 

17. Juni 1953

DDR-Volksaufstand im Jahr 1953: Soll der 17. Juni Feiertag werden?

Kranzniederlegung in Brandenburg an der Havel

„Wir leben auch deswegen heute in Freiheit, weil damals Leute auf die Straße gegangen sind“. Senftleben legte gemeinsam mit Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) Kränze nieder an der Stele zum Gedenken an die Opfer des Stalinismus vor der Justizvollzugsanstalt Brandenburg. Zuvor hatte  er an der zentrale Gedenkveranstaltung in der Generaltstaatsanwaltschaft des Landes teilgenommen in der Steinstraße in Brandenburg.

Vor dem dortigen früheren Kreisgefängnis gedachten Vertreter aus Politik und Justiz des Volksaufstandes. „Wir brauchen eine bessere Erinnerungskultur im Land Brandenburg“, forderte Senftleben.   

Auch die Linke gedenkt

Mit der Niederschlagung des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 "war für viele die Vision von einem freiheitlichen und gerechten Deutschland zerstört", sagte der Linke-Fraktionsvorsitzende Ralf Christoffers. Zu den Lehren gehöre: "Eine Gesellschaft muss geprägt sein von Demokratie, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit. Und es braucht ein gesellschaftliches Klima, das Meinungsfreiheit und Toleranz befördert", so Christoffers.

Von Marion von Imhoff

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