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Brandenburgs erste Medizinstudenten

Semesterbeginn im April Brandenburgs erste Medizinstudenten

Mehr als 30 Medizinstudenten, die im April ihr Studium an der MHB im fünften Semester in Brandenburg/Havel fortsetzen, werden auch in der Stadt wohnen. Zum zweiten Teil ihres Studiums sind die meisten der angehenden Ärzte von Neuruppin in die Havelstadt umgezogen, wie Wilfried Pommerien berichtet, Studiendekan der Medizinischen Hochschule.

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Blick in die Zukunft: Wilfried Pommerien im großen Hörsaal der Medizinischen Hochschule.

Quelle: foto: Jürgen Lauterbach

Brandenburg/H. Mehr als 30 Medizinstudenten, die im April ihr Studium an der MHB im fünften Semester in Brandenburg/Havel fortsetzen, werden auch in der Stadt wohnen. Zum zweiten Teil ihres Studiums sind die meisten der angehenden Ärzte von Neuruppin in die Havelstadt umgezogen, wie Wilfried Pommerien berichtet, Studiendekan der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).

In der Gödenstraße 1A, direkt an der Ecke Wilhelmsdorfer Straße, hat das Wohnungsunternehmen Wobra eigens eine Art Wohnheim für den Ärztenachwuchs hergerichtet mit 30 Plätzen. Laut Pommerien sind alle vermietet. Die Medizinstudenten wohnen in Zwei- und Dreiraumwohnungen, einige von ihnen in Wohngemeinschaften. Der Block war einst ein Ergänzungsbau der frühen 1970er Jahre.

Andere Medizinstudenten haben sich auf dem freien Wohnungsmarkt eine Bleibe in der Stadt besorgt, wieder andere leben in Potsdam oder Berlin und pendeln zu ihrem künftigen Studienort.

Der Bedarf wird bleiben. Denn in einem Jahr wird der zweite Medizinstudentenjahrgang in der Havelstadt erwartet – wiederum bis zu 48 junge Leute. In wenigen Wochen nimmt dann die dritte Generation ihr Studium zunächst in Neuruppin auf, um es zwei Jahre später in Brandenburg/Havel fortzusetzen. Die MHB konnte unter 700 Studienplatzbewerbern wählen, noch mehr als in den Vorjahren.

Die meisten angehenden Ärzte finanzieren ihre Ausbildung an der privaten Hochschule mit Hilfe von Stipendien. Diese werden vergeben von den beteiligten Kliniken in Brandenburg, vornweg die Ruppiner Kliniken, das städtische Klinikum Brandenburg und das St.-Marienkrankenhaus.

31 der 48 aktuellen Studienanfänger erhalten ein Stipendium und verpflichten sich im Gegenzug, nach der Ausbildung einige Jahre lang an ihrem jeweiligen Patenkrankenhaus zu arbeiten.

Zwei Wochen, ehe die Fünftsemester ihr Studium in Brandenburg/Havel fortsetzen, ist die frühere Nicolaischule nach dem offenbar weitgehend problemlosen Umbau so gut wie startklar. Einige Restarbeiten laufen noch. Herzstück des MHB-Campus ist das Audimax im zweiten Stockwerk. Der größte Hörsaal mit hundert Plätzen soll Pommerien zufolge nicht nur zu akademischen Zwecken, sondern auch für Kulturveranstaltungen genutzt werden.

Von Jürgen Lauterbach

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