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Brandstifter zünden riesige Reifenstapel an

Feuer an der Elisabethhütte Brandstifter zünden riesige Reifenstapel an

Dicke Rauchwolken über Brandenburg an der Havel. In der Nacht von Freitag auf Samstag brannten riesige Reifenstapel in der Nähe der ehemaligen Elisabethhütte. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass es dort gebrannt hat. Der Ort ist mittlerweile zu einem illegalen Müllplatz verkommen.

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Schaum bedeckt die verbrannten Reifen.

Quelle: Julian Stähle

Brandenburg an der Havel. Während einer Streifenfahrt in der Nacht von Freitag auf Samstag bemerken Polizisten gegen 0:15 Uhr einen Brand auf dem Gelände der ehemaligen Elisabethhütte. Ein riesiger Stapel aus Lkw- und Pkw-Reifen steht in Flammen. Die Beamten informierten umgehend die Feuerwehr. Zügig können die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf nahe stehende Bäume verhindern. Gebäude waren von dem Feuer nicht bedroht. Die Reifen waren dort illegal deponiert worden.

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen verhindern

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen verhindern.

Quelle: Julian Stähle

Rund drei Stunden später der Anruf eines besorgten Anwohner: eine dichte Rauchwolke liegt über dem Großhandel Schaper in der Caasmannstraße. Schnell rückt die Feuerwehr aus. Gegen 3:30 Uhr sind die Einsatzkräfte vor Ort. Aber nicht der Großhandel brennt, sondern ein weiterer großer Reifenstapel – genau neben dem vorhin gelöschten.

Wieder kann die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude oder Bäume verhindern und das Feuer löschen. Zurück bleiben zwei miteinander verschmolzene Überreste zweier Reifenstapel.

Gegenüber MAZonline erklärt die Polizei, dass es sich sehr wahrscheinlich um Brandstiftung handelt. Eine Selbstentzündung oder nicht gelöschte Glutnester vom ersten – vermutlich auch gelegten – Brand werden als Brandursache ausgeschlossen. Kriminaltechniker der Polizei sichern derzeit Spuren vor Ort.

Seit Jahren ist der gelagerte Müll ein Ärgernis – nach Schätzungen der Stadt sind es mehrere hundert Tonnen.

Brennender Plastikmüll

Zwei Stunden kämpften 35 Berufsfeuerwehrleute und Freiwilligen-Kameraden am 14. Mai 2012 gegen ein Feuer in einem Gebäude der ehemaligen Elisabethhütte. Dort brannten aus ungeklärter Ursache 50 Kubikmeter Plastikabfälle.

Der Rauch lag über der halben Innenstadt. Es gab Verkehrsbeeinträchtigungen, evakuiert werden musste aber niemand. Die ganze Nacht sicherte die Feuerwehr die Brandwache ab.

Quecksilber ausgelaufen

Ende Juli 2007 gegen rückte die Feuerwehr auf das Gelände der ehemaligen Elisabethhütte in der Caasmannstraße aus, weil auf 18 Quadratmetern Müll brannte. Außerdem war auf einer kleinen Fläche Quecksilber ausgelaufen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und illegaler Abfallbeseitigung.

Von MAZonline

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