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Brandenburg/Havel Auto ausgebrannt: Werkstatt zahlt nicht
Lokales Brandenburg/Havel Auto ausgebrannt: Werkstatt zahlt nicht
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07:12 14.08.2014
Die auf dem Parkdeck der Brandenburger Sankt-Annen-Galerie ausgebrannten Autos. Quelle: C. Griebel
Brandenburg an der Havel

Der Brand hatte damals, am 30.Juli 2013, einen Großalarm ausgelöst. Denn der Fiat Doblo hatte nicht irgendwo weit ab vom Schuss Feuer gefangen, er brannte lichterloh auf dem ersten Parkdeck der Sankt-Annen-Galerie. Die Flammen griffen über auf einen nebenan parkenden Dodge und einen VW Sharan.

Eine Stunde vor Ladenschluss rief die Centerleitung damals alle Kunden und Mitarbeiter per Lautsprecher auf, das Einkaufszentrum zügig zu verlassen. Schwarze Rauchschwaden drangen an dem Abend durch die Oberlichter ins Freie, sie waren weithin zu sehen. 300 Menschen mussten das Gebäude verlassen und versammelten sich vor dem Einkaufszentrum, während die Feuerwehr mit Atemschutzmasken anrückte.

Verletzt wurde niemand. Auch die Fiatbesitzerin aus Rogäsen hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Ihren Wagen hatte sie etwa eine Stunde zuvor aus der Werkstatt geholt und auf dem Parkdeck abgestellt. Als sie zurückkehrte und den Motor startete, stießen erst Qualm und dann Flammen aus dem Motorraum.

Die Staatsanwaltschaft ermittelte zunächst wegen Brandstiftung, stellte diese Ermittlungen jedoch ein. Grundlage dafür war das Dekra-Gutachten zur Brandursache, berichtet Anwältin Haug. Danach hatte ein Monteur der Werkstatt offenbar einen Fehler gemacht. Dekra-Gutachter Olaf Schubert stellte ein „Montagedefizit“ beim Austausch des Abgasrückführungs-Ventils fest. Er erkannte eine mangelhaft montierte Schraubverbindung. Mit dem Gutachten wandte sich die geschädigte Autofahrerin an ihre Werkstatt, denn ihr Fiat war komplett ausgebrannt. Sie verlangte Schadensersatz. Die Werkstatt habe dies nach Rücksprache mit ihrer Haftpflichtversicherung abgelehnt, berichtet Sabine Haug. Sie hat daher eine Klage eingereicht gegen die Geschäftsführer der Brandenburger Werkstatt und gegen den Monteur, der die Reparatur laut Gutachten vermasselt hat.

Nun wird das Amtsgericht Brandenburg entscheiden müssen, ob der Fiatfahrerin Anspruch auf Schadensersatz in einer Höhe von knapp 5000 Euro hat. Weitere Forderungen könnten der Werkstatt dann noch ins Haus stehen. Denn die Chrysler-Limousine war ebenfalls ausgebrannt und der VW beschädigt worden. An der Beleuchtung und Stromverteilung des Parkhauses entstanden Schäden, die Wände waren verrußt.

Von Jürgen Lauterbach

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