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Brecht-Schüler forschen im Seminarkurs

Beste Arbeiten gewürdigt Brecht-Schüler forschen im Seminarkurs

Seit 2014 ist der Seminarkurs Pflicht in Brandenburgs Gymnasien. Die Schüler sollen darin wissenschafts- und praxisorientiert arbeiten. Im Brandenburger Bertold-Brecht-Gymnasium wurden nun erste Seminararbeiten präsentiert. Zwei Schülerinnen befragten Jugendliche und erhielten interessante Auskünfte.

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Niklas Stieger, Jennifer Matz und Anja Ganneck befassten sich mit den Euthanasie-Morden in Brandenburg und sprachen dazu mit Zeitzeugen.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Mit der Oberstufenreform hielt im Jahr 2014 der so genannte Seminarkurs Einzug in Brandenburgs Gymnasien. „Er ist damals zur Pflichtbelegung erhoben worden“, sagt Uwe Schröder, Schulleiter des Bertolt-Brecht-Gymnasiums. Im Mittelpunkt der Seminarkurse stehen das wissenschafts- sowie das praxisorientierte Arbeiten. „Die Schüler sind dabei gefordert eigene Raster zu entwickeln“, so Schröder.

 Schulleiter Uwe Schröder

Schulleiter Uwe Schröder

Quelle: Volkmar Maloszyk

Am Brecht-Gymnasium startete der Kurs im Schuljahr 2014/15 in den beiden Varianten „Wissenschaftspropädeutik“ und „Studien- und Berufsorientierung“. Der Seminarkurs läuft über zwei Jahre und gliedert sich in eine Einführung, die Themenfindung sowie eine abschließende, konkrete Seminararbeit. Die diesjährigen Abiturienten sind nun die ersten Schüler des Gymnasiums, die den Kurs einmal komplett durchlaufen sind. In der Aula wurden am Montag die vier besten Arbeiten vorgestellt und gewürdigt. „Es sind tolle Ergebnisse zustande gekommen“, sagte der Schulleiter.

Online-Umfrage unter Jugendlichen

Stephanie Gromm und Jenny Metschulat gaben beispielsweise einen Einblick in die Berufsausbildung zum Optiker. Für ihre Seminararbeit absolvierten sie ein Praktikum bei Fielmann und bauten dort eine Brille.

Stephanie Gromm (links) und Jenny Metschulat absolvierten ein Praktikum bei Fielmann

Stephanie Gromm (links) und Jenny Metschulat absolvierten ein Praktikum bei Fielmann.

Quelle: Volkmar Maloszyk

In der Präsentation stellten sie jetzt die benutzten Werkzeuge und erledigten Arbeitsschritte vor. Auch die fertige Brille hatten die jungen Frauen dabei. Sie gaben zudem einen Ausblick zu Studienmöglichkeiten und Berufseinstiegschancen.

Mit der Psychologie des Menschen befassten sich Regina Gavejewa und Svenja Kopsch. Ihre Arbeitsthese: „Es gibt eine Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten.“ Mit einem Online-Fragebogen für Jugendliche von der 8. bis zur 13. Klasse stützten sie ihre Theorie.

 Svenja Kopsch und Regina Gavejewa befragten Jugendliche zu ihrem Umweltverhalten

Svenja Kopsch und Regina Gavejewa befragten Jugendliche zu ihrem Umweltverhalten.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Die Abiturientinnen stellten zwar fest, dass viele bereit wären auf Plastiktüten zu verzichten, nur fehle es im Alltag oftmals noch an guten Alternativen.

Im Publikum saßen neben Eltern und Lehrern auch die Schüler der 11. Klasse. Sie haben ihren Seminarkurs in diesem Schuljahr begonnen und sind die nächsten, die bald in die Forschungsphase starten.

Von Norman Giese

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