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Brandenburg/Havel Brecht-Schüler setzen auf Lego-Roboter
Lokales Brandenburg/Havel Brecht-Schüler setzen auf Lego-Roboter
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10:12 01.12.2017
Das Team des Brecht-Gymnasiums. Quelle: Tobias Borchers
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Brandenburg/H

Heute gilt es, heute steigt die erste Runde des Wettbewerbs „Lego-League“ an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB). In diesem Jahr hat das Team des Bertolt-Brecht-Gymnasiums einen Roboter aus Legosteinen gebaut und programmiert, der in der Lage ist, selbstständig einen vorgegebenen Parkour zu bewältigen. Der Roboter muss dabei unter anderem Legosteine aufheben und transportieren können. Das muss das kleine Gerät möglichst schnell und effizient erledigen, damit möglichst viele Punkte gewonnen werden.

Und die Konkurrenz heute in der THB ist beachtlich. Das Team vom Bertolt-Brecht-Gymnasium trägt den Namen „Pathfinder“. Dieser Name hat bereits Tradition, denn seit der Gründung 2002 wurde dieser nicht mehr geändert.

Die Gruppe rund um den Informatiklehrer Stephan Gülde hat sich außerdem innerhalb des Forschungsauftrags des Wettbewerbs mit einer solarbetriebenen Wasseraufbereitungsanlage beschäftigt. Diese haben sie auf einem Plakat festgehalten. Bevor ihr Lego-Roboter an den Start geht, sollen sie diese Anlage vorstellen. Dort werden dann schon wichtige Punkte für den späteren Wettbewerb gesammelt. Gewonnen, so scheint es, haben die Schüler bereits. „Es macht total Spaß sich auf diese Weise mit dem Themen auseinander zusetzten“, sagt der 13-jährige Vincent Marx.

Technik, die begeistert Quelle: Tobias Borchers

An der Robotik AG können Schüler der Klassenstufen sieben bis zwölf teilnehmen. Besonders erfreut ist Stephan Gülde, dass sich in diesem Jahr auch zwei Mädchen angeschlossen haben. „Das ist wirklich etwas Besonderes, das haben nur ganz wenige Gruppen.“ Die beiden 13-jährigen Mädchen Friederike Hehr und Jasmin Conrad sind begeistert von der Robotik AG und dem Wettbewerb. „ Wir wollen auch später mal was mit Computer und Technik machen“, erzählt Friederike.

Wissen und basteln

Die Lego-League ist ein europaweiter Wissens- und Tüftler-Wettbewerb. In diesem Jahr heißt das Motto „Hydro Dynamics – Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen“.

Beim heutigen Regionalausscheid in der Technischen Hochschule Brandenburg treten Teams aus Berlin und dem Land Brandenburg an. Es folgt Anfang 2018 der Bundesausscheid und am 17. und 18. März das Europa-Finale.

Zwischen 300 Euro und 500 Euro kostet die Wettbewerbsteilnahme jedes Jahr. Das Geld kommt von Sponsoren und dem Förderverein des Bertolt-Brecht-Gymnasiums. „Über weitere Sponsoren wurden wir uns natürlich freuen“ betont Stephan Gülde. Neben den Sponsoren sei das Engagement der Schüler ausschlaggebend für eine erfolgreiche Teilnahme. „ Die Schüler bleiben oft freiwillig länger. So schaffen wir einiges“, sagt Gülde.

Von Tobias Borchers

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