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Brielow für Linienbus zum Seehof

Wendeschleife wird gebraucht Brielow für Linienbus zum Seehof

Ja zu einer Bushaltestelle am Seehof, nein zur Ausweisung des Wohngebietes als Spielstraße. So das Fazit der jüngsten Sitzung des Brielower Ortsbeirates. Der Linienbus braucht jedoch Platz für eine Wendeschleife. Die Flächensuche beginnt.

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Von einer Bushaltestelle am Seehof würde auch das 80-Zimmer-Hotel profitieren.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Brielow. Der Brielower Ortsbeirat hat sich grundsätzlich für die Einrichtung einer Bushaltestelle am Seehof ausgesprochen. „Auch wir sehen die Notwendigkeit ein“, sagte Ortsbeiratsmitglied Manfred Gorecki. Doch leider sei die Umsetzung der Elternforderung nicht so einfach, räumte Ortsvorsteherin Elisabeth Elsner ein.

Problem: Es fehlt an Platz für eine Buswendeschleife am Eingang zum Wohngebiet. Ein möglicher Flächenankauf durch die Kommune von einem landwirtschaftlichen Betrieb sei bisher noch kein Thema gewesen, so Elsner. Deshalb soll zunächst abgeprüft werden, ob überhaupt die Bereitschaft für einen Flächenverkauf besteht.

Im Wohngebiet selbst können die Linienbusse nicht fahren. Die Straßen sind zu schmal. Wie berichtet, war die kreiseigene Verkehrsgesellschaft Regiobus nach einem Lokaltermin zu dem Schluss gekommen, dass der Wohnpark im jetzigen baulichen Zustand nicht angefahren werden kann. Ein Rangieren auf dem Hotelparkplatz kommt für Regiobus ebenfalls nicht in Frage,

Nicht anfreunden können sich die Kommunalpolitiker dagegen mit einem weiteren Bürgerantrag. Nämlich den Seehof als Spielstraße auszuweisen. Es gebe keinen Durchgangsverkehr, der diesen Schritt rechtfertigen würde, so die allgemeine Auffassung der Ortsbeiratsmitglieder. Dagegen sei das ebenfalls angeregte Aufstellen eines Fahrradständers in der Nähe der Bushaltestelle Kreuzung Brielower Aue/Brielower Grenze/Freiheitsweg nachvollziehbar. Allerdings müsse zunächst der Landesbetrieb Straßenwesen angehört werden, so Ortsvorsteherin Elsner.

Die nächstgelegene Haltestelle befindet sich 1,5 Kilometer vom Seehof entfernt. Entlang des Freiheitsweges gibt es weder Geh- noch Radweg. Dafür ist Tempo 30 angeordnet. Die Straße ist beleuchtet. Ein Gefahrenzeichen warnt Kraftfahrer vor plötzlich auftauchenden Kindern. Eltern von Schulkindern hatten sich aus Sorge an Landrat Wolfgang Blasig (SPD) gewandt, der den Brief an das Amt Beetzsee weiterleiten ließ. Doch auch die älter werdende Einwohnerschaft im 1993 angelegten Wohnpark würde eine Anbindung an das Busnetz begrüßen. Damit wäre auch das 80-Zimmer-Hotel auf dem Seehof an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen. Doch soweit ist es noch lange nicht. Zunächst will Ortsbeiratsmitglied Torsten Richter das Gespräch mit dem Landeigentümer suchen.

Von Frank Bürstenbinder

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