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Brandenburg/Havel Brielower Sonnenblumen kratzen an 4 Metern
Lokales Brandenburg/Havel Brielower Sonnenblumen kratzen an 4 Metern
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13:20 31.07.2016
Sommer am Brielower Spennenbusch: Einige Sonnenblumen haben gleich mehrere Blütenkörbe. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Brielow

Endlich literweise Regen. Auf den Feldern atmet der durstige Mais auf. Und auf ihrem Wohngrundstück staunen Hans-Joachim Marx (84) und seine Ehefrau Elisabeth (82) über die im Frühjahr ausgesäten Sonnenblumen. Die Korbblütler wachsen, als gäbe es kein Morgen. Der Zollstock beweist es: Ein besonders lichthungriges Exemplar kratzt schon an der Vier-Meter-Marke. Auch die Nachbarpflanzen schießen in den Himmel. Ein Ende ist nicht in Sicht. Besondere Vorkehrungen haben die Besitzer nicht getroffen. Kein Dünger, kein Kompost. Dafür jeden Tag Wasser.

Eine ganze Reihe überlanger Sonnenblumen erfreut die Herzen des Rentner-Paares, das erst seit einem halben Jahr am Brielower Spennenbusch wohnt. „Es geht uns nicht um Rekorde. Wir sind einfach begeistert von diesen prächtigen Blühwundern“, sagte Elisabeth Marx der MAZ. Nebenbei erfüllen die Pflanzen eine praktische Aufgabe. Sie kaschieren den Blick auf eine benachbarte Scheune an der Nordseite des Grundstücks. Andererseits wirft die hell verputzte Wand Licht und Wärme in den Garten zurück. Möglicherweise profitieren die Pflanzen davon.

Hans-Joachim Marx und seine Sonnenblumen. Quelle: Frank Bürstenbinder

Mit Sonnenblumen beschäftigte sich das Ehepaar schon über viele Jahre in seiner Heimatstadt Großenhain bei Dresden. Ein Kleingarten war lange Zeit der Ausgleich zur Mietwohnung im vierten Stock. Nun der Umzug nach Brielow in die Nähe der Kinder. Was es von Sachsen mit an den Beetzsee geschafft hat, waren etliche Dahlienknollen und eben die erfolgreich in Brandenburger Erde aufgegangenen Sonnenblumenkerne vom Vorjahr. Einen Blütenkorb hat Elisabeth Marx bereits abdeckt. Die Kerne sollen im Winter als Vogelfutter dienen. Außerdem wird schon an die Aussaat im nächsten Jahr gedacht.

Warum die Sonnenblumen bei den Neu-Brielowern so große Sprünge machen, liegt wohl mit am Boden. Die Muttererde war im Zuge des Neubaus ausgewechselt worden. Früher war am Ende des Spennenbuschs Brachland und Wiese. Ein grüner Daumen, wie ihn Elisabeth und Hans-Joachim Marx haben, kann nicht schaden. Buschtomaten tragen üppige Früchte, Erdbeeren laden noch immer zum Naschen ein, die Kartoffeln versprechen eine gute Ernte. Birne, Apfel und Kirsche – alle Obstbäumchen sind auf Anhieb angewachsen. Vor dem Haus blühen schon die ersten Dahlien, zwischendrin Gladiolen, Zinnien, Rosen und Studentenblumen. Alles überragt von Sonnenblumen, die einfach nicht aufhören wollen zu wachsen.

Von Frank Bürstenbinder

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