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Brandenburg/Havel Bronzezeit-Krug ins Museum gebracht
Lokales Brandenburg/Havel Bronzezeit-Krug ins Museum gebracht
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10:35 16.03.2017
Karl-Heinz Weiß mit seinem Fundstück Quelle: Joachim Wacker / BLDAM
Brandenburg an der Havel

Ein mehrere tausend Jahre alter Tonkrug aus der Bronzezeit ist mit 50 Jahren Verspätung dem Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel übergeben worden. Die vergangenen Jahrzehnte stand das Gefäß in einer Vitrine in der Wohnung von Karl-Heinz Weiß, teilte das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum am Mittwoch mit. Der Krug ist 13 Zentimeter hoch und hat einen Henkel. Er stammt nach Expertenmeinung aus der späten Bronzezeit, aus der Zeit von 1100 bis 1000 vor Beginn der Zeitrechnung.

Zufällig an Fund in der Kindheit erinnert

Bei einem Besuch das Archäologischen Landesmuseums erinnerte sich Weiß im vergangenen Jahr an den Krug, den er 1967 in der Stadt Brandenburg gefunden hatte, wo damals gerade eine neue Kleingartenanlage aufgebaut wurde. Für die einzelnen Parzellen wurde dafür zentral Sand und Erde angeliefert, ausgebaggert aus der Havel. Als er als Kind auf dem Gelände gespielt hatte, entdeckte Weiß neben vielen Tonscherben in dem Sand auch das erhaltene Gefäß. Da der Krug mit Sand gefüllt war, wurde er vermutlich nicht zerstört.

Ursprünglich lag der Becher im Bereich eines mittelalterlichen Mühlenstaus. In der Bronzezeit war das Areal trocken. Vermutlich befand sich dort nach Angaben des Landesamtes ein Gräberfeld.

Von Gudrun Janicke

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