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Brandenburg/Havel Brandenburger Brunnenplatz wird umgestaltet
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Brunnenplatz wird umgestaltet
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11:04 11.08.2014
Jona Gerbert (2) wohnt direkt am Rosenhag, er spielt gern am Brunnen und auf dem benachbarten Spielplatz. Quelle: J. Steiner
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Brandenburg an der Havel

Es ist die letzte Vergabe rings um den Marienberg, über die der Hauptausschuss in einer Woche befinden muss: Den Brunnenplatz zwischen Rosenhag und Südaufgang soll die Firma Landschaftsbau Lubitz für etwa 300.000 Euro von Mitte September bis Ende November umgestalten.

Die „hingeworfenen“ Findlinge verschwinden, stattdessen entsteht wieder ein flacher Brunnen, aus dem eine Wasserblume ragt, die aus dem gleichen Material hergestellt ist wie die Fassade der Friedenswarte. Den Blumen- oder Rosenbrunnen mit der 1,40 Meter hohen Skulptur gab es schon einmal. Er war 1974 im Zuge der Einweihung der Friedenswarte am Aufgang aufgestellt worden. Der Entwurf des Wasserspieles stammte von dem Künstler M. Schindler. Er wählte eine Rose, da der Brunnen den äußeren Rand des Rosenhags darstellte.

Fontäne wurde 1990 abmontiert

Die Fontäne wurde 1990 abmontiert und auf einem städtischen Betriebshof eingelagert. Wenig später entstand der heute noch vorhandene Brunnen direkt neben dem Spielplatz. Zwischenzeitlich war die Blume – vermutlich von Metalldieben gestohlen – verschwunden, 2011 tauchte sie wieder auf. Derzeit wird sie mühevoll wieder aufgearbeitet.

Die Entwurfsskizze für den "neuen" Rosenbrunnen. Quelle: Planungsamt

Die Stadt hätte den Platz sowieso aus verschiedenen Gründen umgestalten müssen: Der Spielplatz ist aufzuarbeiten. Etliche Platten direkt zu Beginn des Südaufgangs sind kaputt und neuere Stützmäuerchen stören die Symmetrie. „Wir überarbeiten den Platz am Fuße des Südaufgangs zum Marienberg ohnehin, da passt es doch, die Formensprache der 1970er-Jahre wieder aufzunehmen. Zumal der Brunnen in einer Sichtachse mit der Friedenswarte liegt, die ebenfalls aus dieser Zeit stammt“, sagt Stadtentwicklungsbeigeordneter Michael Brandt. Glücklicherweise gab es nun Fördergeld dafür, so dass die Stadt ihre eigenen Mittel für den Fahrstuhl vom Klinikum zur Friedenswarte ausgeben kann, der nicht gefördert wird.

Von André Wirsing

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