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Brandenburg/Havel Brutale Bahn-Schlägerinnen sind identifiziert
Lokales Brandenburg/Havel Brutale Bahn-Schlägerinnen sind identifiziert
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12:50 11.03.2018
Mit Fotos aus der Überwachungskamera fahndete die Polizei nach den beiden mutmaßlichen Räuberinnen, die ihrem Opfer am 14. März 2017 vermutlich mit einem Hammer mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Beide sind schon erwachsen. Quelle: Polizeidirektion Brandenburg
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Brandenburg/H

Auch knapp ein Jahr nach dem Hammer-Überfall auf einen 41 Jahre alten behinderten Bürger in Brandenburg/Havel sind die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Potsdam noch nicht abgeschlossen. Als beschuldigt gelten zwei junge Frauen, eine aus Sachsen-Anhalt, die andere aus Brandenburg/Havel.

Am 14. März 2017 meldete die Brandenburger Polizei einen Raubüberfall, der sich am späten Vormittag dieses Dienstags an der Straßenbahnhaltestelle in der Anton-Saefkow-Allee zugetragen hatte. Von zwei unbekannten Mädchen war die Rede, die es auf einen 41 Jahre alten Passanten abgesehen hatten.

Die beiden schlugen mit einem hammerartigen Gegenstand zu

Die beiden jungen Frauen schlugen dem Mann mit einem hammerartigen Gegenstand, wahrscheinlich einem Notfallhämmerchen, mehrfach auf den Kopf und entrissen ihm seine Umhängetasche, in der sich Geld und persönliche Gegenstände befanden. Das Alter der Verdächtigen wurde anfangs auf 15 bis 16 Jahre geschätzt.

Etwa zwei Monate später war die Polizei einen Schritt weiter. Ausgestattet mit einem richterlichem Beschluss durfte sie mit Bildern aus der Straßenbahn-Überwachungskamera nach den beiden Unbekannten öffentlich fahnden.

Die Staatsanwaltschaft hat den Fall im Sommer übernommen

Im August war der Fall für die Brandenburger Polizei ausermittelt und sie reichte ihre Ermittlungsergebnisse weiter an die Staatsanwaltschaft Potsdam. Ganz so jung wie ursprünglich angenommen sind die beiden Verdächtigen allerdings nicht. Vielmehr handelt es sich nach Angaben von Behördensprecher Christian Lange um zwei erwachsene Beschuldigte, von denen eine aus Brandenburg/Havel kommt und die andere aus Halle/Saale.

Das Verfahren wegen des Verdachts des Raubes in einem besonders schweren Fall befindet sich noch bei der Staatsanwaltschaft in Potsdam. Zum aktuellen Stand gibt Behördensprecher Lange lediglich an, dass die Ermittlungen noch andauern, also noch keine Anklage erhoben wurde. Wann dies geschehen könnte, lässt er offen.

Das Opfer der beiden war nach dem Überfall zunächst im nahe gelegenen Asklepios-Fachklinikum erstversorgt und anschließend im städtischen Klinikum weiterbehandelt worden. Über die Schwere seiner Verletzung ist nichts bekannt.

Von Jürgen Lauterbach

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