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Brandenburg/Havel Buckelpiste Wollenweberstraße soll eben werden
Lokales Brandenburg/Havel Buckelpiste Wollenweberstraße soll eben werden
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19:55 16.03.2018
Wenn sich auf dem schmalen Gehweg in der Wollenweberstraße Passanten begegnen, muss einer auf die Straße ausweichen. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Die Wollenweberstraße ist im Abschnitt zwischen Gorrenberg und Hauptstraße in beklagenswertem Zustand: Das Großkopfpflaster ist verworfen, die Parksituation unübersichtlich, es gibt auf den Gehsteigen nicht genügend Platz für Fußgänger, an der schmalsten Stelle misst das Trottoir gerade 70 Zentimeter Breite, kein Durchkommen mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl.

Deshalb soll der fehlende Abschnitt noch in diesem Jahr umgebaut werden. Das Problem: Quer durch die Straße läuft die Grenze des Sanierungsgebietes, die meisten Anwohner befinden sich im umfassenden Sanierungsgebiet, sie bezahlen keine Ausbaubeiträge.

Einige wenige Anwohner befinden sich im einfachen Sanierungsgebiet, sie müssen sich anteilig an den Kosten beteiligen. Derzeit laufe eine Befragung dieser Anwohner, sagt der städtische Straßenexperte Peter Reck. Sprechen sie sich mehrheitlich gegen einen Straßenneubau aus, wird es nur eine Reparatur geben – mit ungewisser Haltbarkeitsdauer.

Kommt der Neubau, wird die gesamte Straße zum verkehrsberuhigten Bereich umgebaut: Alle dürfen den Straßenraum gleichberechtigt nutzen, Autofahrer müssen Schrittgeschwindigkeit einhalten. Es gibt nur noch Anwohnerparken in gekennzeichneten Flächen. Ein Kurzzeitparken für Autofahrer, die in der Hauptstraße etwas erledigen wollen, ist künftig ausgeschlossen.

Die Fahrbahn wird wieder in Großpflaster in losem Verbund – also ohne Betonbett – errichtet. Darunter gibt es einen 70 Zentimeter hohen Neuaufbau der Straße. Die „Gehwege“ als Schutzstreifen sind aus Mosaikpflaster. Sie werden mindestens 1,20 Meter breit sein. Die Kanten sind drei Zentimeter hoch, also beim Ausweichen überfahrbar.

Die Entwässerungsrinnen auf beiden Seiten bekommen eine Betonunterlage. Die Fahrbahn hat ein so genanntes Dachprofil, das heißt Niederschläge können zu beiden Straßenrändern hin ablaufen. Die Einfahrt in die Sackgasse vom Gorrenberg aus wird mit einem Fußgängerplateau gekennzeichnet, sagt Planer Martin Senftleben vom Berliner Büro Merkel Ingenieur Consult.

Aus dem Stadtentwicklungsausschuss gibt es die Anregung, beispielsweise die Anwohnerparkplätze auf der Fahrbahn entsprechend zu kennzeichnen, damit es nicht wie anderorts zu einer Häufung verschiedener Verkehrsschilder kommt und damit diese nicht den ohnehin knappen Verkehrsraum wieder einschränken. Auch sollen Straßenlaternen nicht auf die nach wie vor engen Schutzstreifen gestellt werden, damit Passanten nicht wieder ausweichen müssen.

Von André Wirsing

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