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Brandenburg/Havel Bürger fordern Tempo 30
Lokales Brandenburg/Havel Bürger fordern Tempo 30
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10:31 22.02.2018
Ein Lastwagen am Nadelöhr in Reckahn, einer scharfen Kurve in der Dorfmitte. Quelle: Marion von Imhoff
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Reckahn

Seit der Sperrung der baufälligen Bahnbrücke an der Bundesstraße 1 in Brandenburg für den Schwerverkehr donnern immer mehr Lastwagen durch das kleine Dorf Reckahn . Die Rufe nach Tempo 30 werden immer lauter.

In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Reckahn am Donnerstagabend warnte ein Anwohner: „Muss erst ein Kind totgefahren werden, bevor etwas passiert?“ Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner (parteilos) zeigte sich machtlos. Die Gemeinde sei nicht zuständig, habe aber diese Forderung an die Verkehrsbehörde des Landkreises weitergeleitet. Doch von dort sei eine Absage gekommen.

Am Freitag wandte sich Brückner an Vize-Landrat Christian Stein und sprach die Sorge der Reckahner an. Dieser versprach darauf, sich der Problematik anzunehmen.

„Man kriegt schon als Autofahrer Angst, wenn einem auf der schmalen Straße ein Lastwagen hier in Reckahn entgegenkommt“, sagte ein Bürger in der Ortsbeiratssitzung. Auch die Verbindungsstraße nach Göttin sei eine Gefahr angesichts des zunehmenden Lastwagenverkehrs. „Die Bäume dort sind seit 30 Jahren nicht ausgeästet worden“, klagte ein Bürger. Auch Ortsvorsteher Klaus Perle fordert eine Temporeduzierung, um die Lage für die Reckahner sicherer zu machen.

Lastwagen, die mehr als 16 Tonnen wiegen, müssen einen 70 Kilometer weiten Umweg fahren, um Brandenburg zu erreichen, folgen sie der ausgeschilderten Umleitungsstrecke. Sie führt über Ziesar. Doch viele Brummifahrer wählen die Abkürzung über Krahne und Reckahn, um Brandenburg anzusteuern. Seit Ende vorigen Jahres ist das Ausmaß der Brückenschäden bekannt. Seitdem gilt die Sperrung des Bauwerks für Schwerverkehr.

Von Marion von Imhoff

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