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Bürgersprechstunde in Kirchmöser ist bewacht

Brandenburg an der Havel Bürgersprechstunde in Kirchmöser ist bewacht

Premiere in der Ortsteilverwaltung für Plaue und Kirchmöser. Dort hielt die Stadt Brandenburg/Havel am Montag ihre erste bewachte Bürgersprechstunde ab. Die städtische Mitarbeiterin hat nun täglich währen des Dienstes aus Sicherheitsgründen einen Bewacher an ihrer Seite.

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Manfred Manke passt als Wachschützer seit Montag auf, dass die Bürgersprechstunde in Kirchmöser reibungslos verläuft.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Premiere in der Ortsteilverwaltung für Plaue und Kirchmöser. Dort hielt die Stadt Brandenburg/Havel am Montag ihre erste bewachte Bürgersprechstunde ab. Die städtische Mitarbeiterin hat einen Bewacher an ihrer Seite. Manfred Manke, der für eine private Wachschutzfirma arbeitet, passt während der Sprechzeit auf, dass alles glatt läuft.

Damit trifft das Rathaus Vorsorge für die Sicherheit ihrer Beschäftigten, die im Bürgerbüro in Kirchmöser im Unterschied zu anderen Dienststellen stets allein den Dienst versehen muss. Wegen des fehlenden Schutzes hatte das Rathaus noch unter Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) die Öffnungszeiten drastisch reduziert: auf nur noch eine dienstägliche Sprechstunde für anderthalb Stunden, nämlich in der Zeit, in der auch der Revierpolizist in aller Regel anwesend ist .

Seit Montag öffnet die Ortsteilverwaltung wieder zu den auch vorher üblichen Sprechzeiten an vier ’Werktagen in der Woche. Nach Angaben des Ordnungsbeigeordneten Michael Brandt (CDU) soll die Ausstattung der Sprechstunde mit einem privaten Wachschützer nicht zuletzt aus Kostengründen nur eine Übergangslösung sei.

Die Verwaltung will nach seinen Angaben auf absehbare Zeit eine umfassendere Regelung für die Verwaltung in allen Ortsteilen finden, welche die Extra-Bewachung überflüssig machen würde.

Das vorläufige Konzept sieht eine mobile Bürgersprechstunde mit integriertem Beschwerdemanagement vor. Im Bürgerservice Plaue/Kirchmöser würde dann kein städtischer Mitarbeiter mehr allein die Sprechstunde abhalten.

Von Jürgen Lauterbach

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