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Buga-Flächen sind seit Monaten dicht

Konflikt um ehemalige Buga-Areale Buga-Flächen sind seit Monaten dicht

Das Großereignis Bundesgartenschau ist vorbei und schon interessieren niemanden mehr die Flächen und ihre ordnungsgemäße Rückgabe. Beim Zweckverband sind fast alle Mitarbeiter entlassen, niemand kümmert sich um vertraglich gemachte Zusagen. Wer auf einen Weihnachtsspaziergang auf dem Marienberg oder Packhof gehofft hat, der hat Pech.

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Nur bedingt übernahmefähig: Auf dem Marienberg ist noch einiges zu tun.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Im Internetauftritt der Bundesgartenschau steht es gleich auf der Startseite: „Alle Buga-Gelände bis 31. Dezember 2015 geschlossen!“ Wahrscheinlich sogar noch länger – jedenfalls der Marienberg und der Packhof.

Wer vom Zweckverband noch nicht entlassen wurde, hat Urlaub bis zum 10. Januar, ist zu hören. Bis dahin wird auch nichts passieren. Dabei hatten die Stadtverordneten beinahe einmütig am 25. November beschlossen, die Verwaltung solle darauf hinwirken, dass zumindest der Marienberg während der Weihnachtsferien und Feiertage öffentlich zugänglich für Spaziergänger sein soll.

Der Beschlussvorschlag stammte vom SPD-Stadtverordneten Carsten Eichmüller. „Ich erwarte, dass unser Antrag umgesetzt wird. Bislang gab es auch kein gegenteiliges Signal“, sagt dessen Fraktionschefin Britta Kornmesser. Zweckverband und Verwaltung wüssten seit nunmehr dreieinhalb Wochen Bescheid, da hätte es auch Gelegenheit gegeben, über eventuelle Schwierigkeiten zu berichten.

Tatsächlich ist es so, dass schon vor der Gartenschau die Kommunen mit dem Zweckverband vertraglich vereinbart haben, dass alle Flächen spätestens zum 31. Dezember zurückgegeben werden – sozusagen besenrein: alle temporären Einbauten sind weg und Unfallgefahren sind minimiert. Nur ein Beispiel: Die stilisierten Schiffskörper für die Packhof-Themengärten mit den bis in 2,50 Meter Höhe angenagelten umlaufenden Latten waren für die Buga in Ordnung, weil das Areal ständig beaufsichtigt war.

Jetzt darf man es allerdings erst öffnen, wenn die Latten weg sind: Die Gefahr, dass Menschen darauf herumklettern, abstürzen und sich verletzen können, ist zu groß. Auf den Wegen des Marienbergs liegt das komplette Laub des Herbstes – nun entsprechend glitschig. Container und Service-Häuschen sind teilweise erst in der Vorwoche demontiert worden, Fundamentplatten harren noch des Abbruchbaggers. Überzählige Beet-Einfassungen sind zu entfernen. Auf dem Packhof stehen noch Europaletten nebst einem kompletten Lkw herum.

Große Flächen

Auf dem Marienberg gab es auf 12,1 Hektar Fläche Bürgerpark und Gartendenkmal zu bestaunen.

Ein Nachnutzen des „Bürgerparks Marienberg“ steht bislang immer noch nicht fest.

Es ist nicht einmal sicher, wer die F.

Der Packhof mit seinen Themengärten war 4,4 Hektar groß.

Der Fliegerpark in Stölln umfasste eine Schaufläche von 5,3 Hektar.

Es sind Versicherungs- und Haftungsfragen, die noch zu klären sind. Deshalb finden beide Seiten auch keine Übergabetermine mehr. Der Zweckverband scheint seine Hausaufgaben nicht gemacht zu haben, die Stadt scheut das unkalkulierbare Risiko, das sie mit Unterschreiben des Übergabeprotokolls eingehen würde. „Ich kann keine Risiken eingehen, die durch Unterlassen anderer erst entstehen“, sagt ein genervter Stadtentwicklungsbeigeordneter Michael Brandt (CDU). „Meine Mitarbeiter haben genügend Vorschläge gemacht.“ Es soll sogar schon Dienstpläne für die Feiertage zum morgendlichen Öffnen und abendlichen Schließen der Marienberg-Tore gegeben haben.

Brandenburg an der Havel ist auch kein Einzelfall: In Stölln gibt es ähnliche Verzögerungen.

Von André Wirsing

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