Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Ein Fuchs im Brandenburger Buga-Beet
Lokales Brandenburg/Havel Ein Fuchs im Brandenburger Buga-Beet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:59 11.08.2015
Zwischen Bänken und Wegen hat sich der Fuchs ein ruhiges Plätzchen im Schatten gesucht. Quelle: Norman Giese
Anzeige
Brandenburg an der Havel

Wer auf dem Brandenburger Marienberg eine kurze Pause auf einer der zahlreichen Bänke einlegt, könnte unerwartet Gesellschaft von einem Fuchs bekommen. Ein Exemplar des rothaarigen Wildtieres lebt dort nämlich mitten auf dem Buga-Gelände. An die vielen Besucher, die täglich durch sein Revier streifen, hat sich das Tier anscheinend schon gewöhnt, denn die seiner Gattung natürliche Scheu vor dem Menschen lässt dieser Rotfuchs nicht erkennen. So kann es passieren, dass er sich einfach ein, zwei Meter neben einer Bank niederlegt und es sich gemütlich macht.

„Der Stadt Brandenburg an der Havel und dem Buga-Zweckverband sind das Vorhandensein eines Fuchses auf dem Marienberg bekannt“, sagt Amanda Hasenfusz, Pressesprecherin der Bundesgartenschau. „Das Tier hat dort ein natürliches Habitat im Ostpark und wird intensiv beobachtet.“ Der Fuchs sei bereits vor der Buga dort ansässig gewesen. „Er wird derzeit in Abstimmung mit der Unteren Jagdbehörde der Stadt geduldet und stellt keine Gefahr für die Buga-Besucher dar“, so Hasenfusz.

Der Fuchs macht es sich auf dem Buga-Gelände gemütlich. Quelle: Norman Giese

Ignorieren und nicht füttern

„Keine konkrete Gefährdung“ sieht auch Angelika Jurchen, Sprecherin der Stadt Brandenburg. Wer dem tierischen Dauergast begegne, solle ihn einfach ignorieren und keinesfalls füttern. „Auch wenn er noch so niedlich guckt, bleibt es ein Wildtier, welches sich selbstständig Nahrung fangen und suchen und auf den Verzehr von Buletten und Pausenbroten verzichten muss“, sagt Jurchen.

Aufgrund seines zahmen Auftretens ist jedoch davon auszugehen, dass der Fuchs im Buga-Park sehr wohl eine Zusatzfütterung durch den Menschen erfährt. Diese muss allerdings nicht unbedingt bewusst oder aktiv erfolgen. So sind etwa unbeabsichtigt liegen gelassene Essensreste ein gefundenes Fressen für das Wildtier. „Ein Fuchs hält sich da auf, wo ein breites Spektrum an Nahrung vorhanden ist. Wird ihm dieses Angebot entzogen, sucht er sich ein neues Gebiet“, erklärt Angelika Jurchen.

Buga-Baumaßnahmen haben Füchse vertrieben

Auf dem Marienberg habe es indes schon immer Füchse gegeben. Der Berg war frei zugänglich und bot genügend Nahrung sowie Deckung. „Durch die Umbaumaßnahmen zur Buga und den Baulärm wurden die Tiere vertrieben“, so Stadtsprecherin Jurchen. Der Buga-Fuchs hingegen hat sein Revier nicht verlassen und lebt nun zwischen Rosenblüten, Stauden und anderen Buga-Blumen.

„Durch die Ruhe, welche auf dem Gelände einkehrt, nachdem es die letzten Besucher verlassen haben, kann der Fuchs in Ruhe nach Nahrung suchen“, sagt Angelika Jurchen. Neben Essensresten aus dem Müll der Menschen stehen unter anderem auch Mäuse, Käfer, Regenwürmer und Frösche auf seinem Speiseplan. Buga-Maskottchen Wilma Wels muss sich unterdessen keine Sorgen machen, dass der Fuchs eines Tages auch an ihrer Flosse nagt. Ein ausgewachsener Havelwels hat erfahrungsgemäß keine natürlichen Feinde.

Von Norman Giese

Es hat auf der A2 zwischen Brandenburg/Havel und Wollin geknallt. Ein Autofahrer ist einem Lastwagen mit Anhänger aufgefahren. Kurz nach dem Crash flüchtete der Unfallverursacher in den angrenzenden Wald, denn das Auto war geklaut. Dann rückte die Polizei mit Hubschrauber und Fährtenhund an.

11.08.2015
Brandenburg/Havel Sommermusik in Sankt Katharinen - Bach und Glass auf dem Akkordeon

Bach auf dem Akkordeon: Die Leichtigkeit und Virtuosität, mit der Susanne Stock Werke von Sonntagabend in der Katharinenkirche präsentiert hat, war einfach beglückend. Die Entscheidung, für die Gegenüberstellung mit der Musik von Philip Glass Bach-Werke aus dem Wohltemperierten Klavier zu wählen, war nahezu genial.

10.08.2015

Wie ein Sausewind ist Natalie (7) auf der Leiter. Oben angekommen reißt das Berliner Ferienkind die Arme in die Höhe und setzt sich auf den glänzenden Edelstahl. Dann geht’s ganz schnell abwärts. Das 25 Grad warme Wasser spritzt zur Seite. Das Mädchen taucht auf, schwimmt zum Beckenrand. Seit diesem Sommer rutscht es im Golzower Freibad.

10.08.2015
Anzeige