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Brandenburg/Havel Buga-Kindergarten für Bello und Co.
Lokales Brandenburg/Havel Buga-Kindergarten für Bello und Co.
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09:45 18.07.2015
Melanie Grüttner führt hauptberuflich Hunde aus, auch die der Buga-Besucher. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg an der Havel

Wohin mit dem Hund, wenn die Besitzer über die Buga-Anlagen flanieren wollen. Fest steht: Hunde dürfen nicht mit auf die Gartenanlagen. Aus hygienischen, aber auch aus praktischen Gründen, heißt es seitens des Zweckverbandes. Kothaufen würden den Blumen-Genuss deutlich mindern. Sich raufende Hunde wären zudem eine Gefahr nicht nur für die spielenden Kinder. Obwohl diese Information deutlich auf der Webseite des Buga-Zweckverbandes zu finden ist, fallen doch einige Hundebesitzer nach langer Anfahrt aus allen Wolken, wenn sie mit ihren Tieren nicht durch die Eingangstore der Bundesgartenschau gelassen werden.

Hundesitting gegen Gebühr

Doch allein in Brandenburg an der Havel kümmern sich auf Wunsch und gegen Gebühr von etwa 15 Euro am Tag Tiersitter um Bello und Co. „Aber viele Hundehalter wollen sich erst gar nicht von ihren Tieren trennen“, sagt eine Mitarbeiterin im Kassenbereich des Packhofes. Dann geht erst der eine ohne Hund auf Streifzug durch Themengärten, die Johanniskirche und über den Marienberg und dann der andere.

Dabei gibt es Lösungen: Markus Gerlach betreibt den „Brandenburger Hundeservice“. Den haben nach Angaben des 39-Jährigen seit dem Start der Buga im April bereits die Besitzer von 186 Hunden gebucht. Gerlach holt die Tiere am Buga-Parkplatz am Wiesenweg oder wo auch immer in Brandenburg oder an anderen Buga-Standorten ab und betreut sie, wenn gewünscht auch über mehrere Tage. Er bietet Toben, Rennen und Poolbaden und bringt die Hunde auch wieder zum vereinbarten Treffpunkt zurück. „Es sind durchschnittlich so drei Hunde am Tag, die kann ich auseinanderhalten. Es gibt keine Verwechslungen“, sagt Markus Gerlach.

Hunde im Auto lassen? Keine gute Idee!

Auch die Tierärztin Karin Dreger nimmt Hunde von Buga-Gästen auf. Die sind dann sogar in der Zeit unter ärztlicher Bewachung. Doch bisher haben das nur wenige genutzt. „Ein Hund die Woche“, darauf lief es bisher hinaus. Karin Dreger schätzt, dass es vielen Hundehaltern zu mühsam ist, zu ihrer Praxis in der Vereinsstraße zu laufen. „Das sind vom Wiesenweg zehn Minuten zu Fuß, aber das ist den meisten wohl zu weit.“ Immerhin hatte sie schon Pudel, Sheltys, Dackel und Schäferhunde in Obhut.

Melanie Grüttner vom Mini-Unternehmen „Havelhunde“ hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Die Tiersitterin hat nur ein Zeitfenster von drei Stunden, in denen sie sich um die Hunde der Buga-Besucher kümmern kann. Sie geht in dieser Zeit mit den Tieren spazieren. Die junge Frau bietet nur diesen reinen Gassi-Service. Drei Stunden sind vielen Touristen jedoch eine zu kurze Zeit, um die Bundesgartenschau zu besichtigen. So lassen viele Hundehalter nach MAZ-Recherchen ihre Tiere an etwas kühleren Tagen im Auto. Das aber ist in Sommermonaten wohl die schlechteste Lösung.

Alles zur BUGA: MAZ-online.de/buga >

Von Marion von Imhoff

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