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Buga-Schiffchen am richtigen Ort gestrandet

Sinnvolle Buga-Nachnutzung Buga-Schiffchen am richtigen Ort gestrandet

Wenn schöne Geschichten ihre positive Fortsetzung finden, ist es ein Glücksfall. Solch einer ist nun dem Domgymnasium passiert. Die „Arche Buga“, die den „Ursprung“ im Namen führt, schmückte das gleichnamige Buga-Areal auf dem Packhof. Nun verziert sie das Ufer der Näthewinde.

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Auf dem Trockenen: Die Arche vor der Domschule.

Quelle: André Wirsing

Brandenburg/H. Nanu, das kennt man doch?! Die „Arche Buga“ ist umgezogen - das acht Tonnen schwere Holzschiff, in das sich während der Gartenschau auf dem Packhof bis zu 45 Menschen zur Andacht und zum Gottesdienst zurückziehen konnten, liegt plötzlich am Ufer der Näthewinde auf dem Schul-Areal des Domgymnasiums.

„Bereits im Winter 2014, Monate vor Eröffnung der Buga, hat mich Pfarrer Thomas Zastrow vom Verein Kirche und Buga angesprochen, ob wir uns ein Nachnutzen vorstellen könnten“, erzählt Schulleiter Winfried Overbeck. Am Ende gab es mehrere Bewerber, die Schule bekam dennoch den Zuschlag. Es gab ganz viele Gründe für diese Entscheidung: Das Schiff liegt nur wenige Hundert Meter entfernt vom vertrauten Ort, es bleibt in der Stadt und ist öffentlich sichtbar. Die Schule möchte die Tradition des Andachtsortes fortführen, „übers Leben und den lieben Gott sinnieren“, sagt der Schulleiter. „Wir denken sogar darüber nach, die Pforte zur Näthewinde tagsüber zu öffnen, damit auch Spaziergänger hier einen Moment der Ruhe und des Verweilens finden.“ Das weiße Schiffchen wird auch ein Aufenthaltsort für die Schüler in den Pausen sein, zudem „grünes Klassenzimmer“, gerade an den heißen Tagen soll es Unterricht im Schatten und in Wassernähe geben.

Nachdem Overbeck die Evangelische Schulstiftung Berlin-Brandenburg um Erlaubnis gefragt und nach dem Ja den Zuschlag erhalten hatte, ging es an die Logistik. Roland Delater betreibt die Bootsbau-Firma Rolly-Floß in Anlehnung an den Brandenburger Roland. Seine Tochter besucht seit Jahren das Gymnasium. „Die Entscheidung zu helfen fiel ganz schnell, irgendwann wollen wir als Eltern auch etwas zurückgeben“, sagt Delater. Das Boot wurde zerlegt, per Kran auf einen Lkw verladen und vorerst eingelagert. Erst in diesen Tagen wurde es wieder zusammengesetzt, derzeit fehlt nur noch die Montage des Fußbodens. „Es war etwas knifflig, auf dem Schulhof zu rangieren, aber am Ende kein großes Problem.“ Die Garten- und Landschaftsbauer der Firma Uhrbach aus Brielow richteten in dieser Woche das Umfeld wieder her. Wenn es etwas wärmer ist, soll das Schiffchen in einem feierlichen Akt seiner Bestimmung übergeben werden. „Wir werden das an einem Freitag zu unserem Wochenabschluss machen, dann hat es einen schönen Rahmen“, sagt der Schulleiter. „Wir sind ganz glücklich, dass es so wohlbehalten bei uns gelandet ist. Unser Team hat auch schon gute Rückmeldungen von Brandenburgern in diesen Tagen bekommen, die sich darüber freuen, dass die Arche in der Stadt geblieben ist und damit auch schöne Erinnerungen an die Bundesgartenschau.“

Von André Wirsing

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