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Brandenburg/Havel Buntes Meinungsbild zum Packhof
Lokales Brandenburg/Havel Buntes Meinungsbild zum Packhof
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00:19 21.08.2017
Die Kinder wissen vor allem den kleinen Spielplatz am Uferweg zu schätzen. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

4577 MAZ-Leser haben sich an unserer Umfrage zur Zukunft des Packhofes beteiligt und ein sehr differenziertes Votum abgegeben.

Umfang und Art der Bebauung auf dem Packhof waren Gegenstand der ersten Frage. So gibt es zwar einen „ersten Platz“ mit 41,2 Prozent für den Premero-Entwurf mit 220-Betten-Hotel, 175 Wohnungen und einem Parkhaus. Allerdings fehlt den Befürwortern eine klare Mehrheit. Das geht auch den Gegnern einer Bebauung so, die zusammen auf 46,2 Prozent kommen – 15,8 Prozent der Abstimmenden wollen, dass alles so bleibt wie es ist, weitere 30,4 Prozent wünschen sich gestaltete Grünflächen mit ein paar Pavillons für Gastronomie.

12,6 Prozent der Teilnehmer wollen eine reine Wohnbebauung. Nur jeder Zehnte sieht hier Baugebiete, die beispielsweise von Baugruppen errichtet werden. Das sind Bauwillige, die sich zusammentun, um gemeinsam eine Fläche zu erwerben, darauf ein Mehrfamilienhaus errichten. Eine solche schrittweise Entwicklung des Areals war Intention des „moderierten Strukturkonzepts“, das bislang gegolten hat für das Entwickeln des Packhofes.

Auch bei der Frage nach der künftigen Nutzung des Vier-Hektar-Areals gehen die Meinungen auseinander. Hier liegen ebenfalls diejenigen vorn, welche ein Hotel mit öffentlich nutzbaren grünen Außenanlagen wünschen. Einen Platz für kleine Feste und kulturelle Veranstaltungen kann sich jeder vierte Umfrageteilnehmer vorstellen. Fast genauso viele möchten ein Wohngebiet mit öffentlichem Park und Spielplatz – das sind doppelt so viele Wohnbau-Befürworter als bei den Antworten zur ersten Frage.

Die Gewinner stehen fest

Alle Teilnehmer der Umfrage hatten die Chance, jeweils zwei Tickets für Konzerte mit Ute Freudenberg und Bernd Stelter zu gewinnen, außerdem einen Ticketeria-Gutschein im Wert von 50 Euro.

Gewonnen haben Christine Barlog aus Nord, Heiderose Dreßler aus der Neustadt sowie Wolfgang Müller vom Görden.

Die Karten beziehungsweise den Gutschein bekommen sie Anfang der kommenden Woche zugeschickt.

Noch spannender sind die Antworten auf die Frage, wer das Areal verantwortlich entwickeln soll. Nur die Hälfte der Premero-Befürworter – nämlich 21,9 Prozent – wollen nur einen Investor, wie es der von Verwaltung und Stadtverordnetenmehrheit favorisierte Entwurf vorsieht. Fast genauso viele wollen mehrere Investoren, um eine gewisse Vielfalt zu sichern. Eine absolute Mehrheit mit 57,3 Prozent wünscht sich die Stadt, die einen Entwicklungsträger gründen und damit harmonisches Wachsen sichern soll. „Immerhin zeigt das Ergebnis, dass die Menschen ihrer Verwaltung vertrauen und ihr das zutrauen“, kommentiert Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) das Ergebnis. Allerdings wird es dazu nicht kommen, wenn sich eine Mehrheit für den Premero-Entwurf findet – dann sind alle Flächen verplant.

Dann wird es auch nicht in Erfüllung gehen, wenn sich knapp die Hälfte aller Teilnehmer für einen autofreien Packhof aussprechen, weil der Entwurf, der auch Gegenstand der gerade angelaufenen Bürgerbefragung ist, ein zentrales Parkhaus vorsieht. 32 Prozent wünschen sich ein solches Parkhaus auf dem Areal, 19 Prozent befürworten ein solches Gebäude in der Nähe, aber nicht direkt auf dem Areal. Theoretisch möglich wäre beispielsweise die Fläche direkt an der Ecke Hammerstraße/Packhofstraße. „Sie ist aber im städtebaulichen Rahmenplan als Grünfläche ausgewiesen. Es wäre sehr mühselig, diesen Plan zu ändern“, sagt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU).

Von André Wirsing

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