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Brandenburg/Havel Beschuldigte junge Männer stellen sich
Lokales Brandenburg/Havel Beschuldigte junge Männer stellen sich
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18:19 23.11.2015
Der handfeste Streit an der Haltestelle passierte Freitagabend im Dunkeln. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg an der Havel

Die beiden jungen Radfahrer, denen ein Angriff auf einen Brandenburger Busfahrer in Wilhelmsdorf und damit gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wird, haben sich aus freien Stücken bei der Polizei gemeldet.

Denn die 17 und 18 Jahre jungen Männer sehen sich in ein falsches Licht gerückt. Sie schildern den Konflikt anders als der Fahrer, auf dessen Wahrnehmung die Polizei ihre vorläufigen Erkenntnisse zu dem Vorfall von Freitagabend gestützt hatte.

Nach Polizeiangaben von Montag ist keinesfalls mehr eindeutig, dass zwei junge Männer den Fahrer der Linie B am Freitagabend gegen 20 Uhr an der Endhaltestelle Wilhelmsdorf angegriffen haben. Die Polizei bestätigte am Montag, dass sich die beiden beschuldigten 17 und 18 Jahre alten Radfahrer noch am Sonntagabend in der Polizeidienststelle gemeldet haben. Die beiden jungen Männer aus Wilhelmsdorf und Göttin hatten im Internet gelesen, was ihnen vorgeworfen wird.

Der Busfahrer arbeitet seit Montag wieder

Der 55 Jahre alte Busfahrer hatte ausgesagt, dass zwei junge Radfahrer ihn angegriffen und geschubst hätten, nachdem er sie aufgefordert hatte, Fahrscheine für ihre Fahrräder zu lösen. Die Polizei ermittelt seither wegen gefährlicher Körperverletzung.

Verkehrsbetriebe-Chef Jörg Vogler bestätigt den Konflikt wegen der Fahrrad-Fahrkarten. Die Umstände aufzuklären sei nun Aufgabe der Polizei. Die körperliche Auseinandersetzung habe außerhalb des Linienbusses stattgefunden. Die Videoaufzeichnung erfasse aber nur das Geschehen im Bus. Was draußen geschehe, dazu gebe es keine Bilder. Es habe aber weitere Fahrgäste gegeben, die als Zeugen in Frage kämen.

Der Busfahrer wurde nicht ernsthaft verletzt. Er verließ das Klinikum nach der ambulanten Versorgung noch am Freitagabend und arbeitet seit Montag wieder.

Von Jürgen Lauterbach

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