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Brandenburg/Havel Busfahrer wird am Steuer bewusstlos
Lokales Brandenburg/Havel Busfahrer wird am Steuer bewusstlos
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13:34 12.06.2015
Quelle: dpa
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Brandenburg an der Havel

Ein aufmerksamer 26 Jahre alter Brandenburger hat am Donnerstagabend gegen 20.10 Uhr am Nicolaiplatz bei einem Busunfall mit seinem Griff ins Buslenkrad womöglich Schlimmes verhindert.

Der Verkehrsbetriebebus der Linie H war gerade in der Neuendorfer Straße Richtung Plauer Straße unterwegs, als der Fahrer plötzlich Schlangenlinie fuhr, berichtet Polizeisprecherin Sandy Fenger. Der Linienbus prallte gegen ein Verkehrsschild und schrammte ein entgegenkommendes Auto in dem Moment, in dem er die Einfahrt in den Nicolaiplatz erreichte.

Der junge Fahrgast, der in unmittelbarer Nähe des Busfahrers saß, bemerkte, wie der Mann am Steuer sein Bewusstsein verlor und mit dem Oberkörper auf dem Lenkrad hing. Weil der Bus unkontrolliert weiterfuhr, griff er ans Lenkrad, um den Bus auf der Straße zu halten. Gleichzeitig schaltete er geistesgegenwärtig die Zündung aus. Er rüttelte erfolgreich den Fahrer wach, der sofort bremste. Zum Stehen kam der ausrollende Bus dann in der Plauer Straße. Weitere Zusammenstöße gab es laut Polizei nicht.

In dem Linienbus befanden sich zum Unfallzeitpunkt zwölf Fahrgäste. Alle blieben unverletzt. Der Busfahrer wurde zur medizinischen Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.

Dem 50 Jahre alten Angestellten der Verkehrsbetriebe Brandenburg (VBBr) geht es inzwischen gut. Er blieb aber zu weiteren Untersuchungen im Krankenhaus. Nach Angaben von VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz weiß der Fahrer nur noch, dass er plötzlich weg war. Die Ursache ist unklar, er galt als gesund und hatte zuvor nie irgendwelche Ausfallerscheinungen.

„Der Vorfall muss restlos aufgeklärt werden“, kündigt Jumpertz an. Den betreffenden Fahrer hat er vorerst vom Dienst freigestellt. Die Busfahrer der Verkehrsbetriebe würden in regelmäßigen Abständen vom Betriebsarzt arbeitsmedizinisch untersucht. Der Geschäftsführer ist dem jungen Mann dankbar, der zur Hilfe eilte und dem der relativ glückliche Ausgang des Unfalls zu verdanken ist.

Von Jürgen Lauterbach

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