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Brandenburg/Havel CDU-Vorschlag: Jugendbeauftragter künftig hauptamtlich
Lokales Brandenburg/Havel CDU-Vorschlag: Jugendbeauftragter künftig hauptamtlich
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11:42 16.04.2019
Marvin Rathmann, hier im Gespräch mit Ministerpräsident Dietmar Woidke. Quelle: Jürgen Lauterbach
Brandenburg/H

Marvin Rathmann soll neuer Kinder- und Jugendbeauftragter der Stadt Brandenburg an der Havel werden. Der Hauptausschuss hat am Mittwochabend grünes Licht an die Stadtverordnetenversammlung gegeben. Sie wird über die Ernennung voraussichtlich am 24. April entscheiden.

Der einstige Von-Saldern-Gymnasiast Marvin Rathmann (20) studiert Medieninformatik an der TH Brandenburg. Seit dem vergangenen Herbst gehört er als Beisitzer dem Vorstand der Jungen Union in Brandenburg/Havel an.

Rathmann wird Nachfolger der 2017 gewählten Annemarie Beier (29), die im vergangenen November von dem Ehrenamt zurückgetreten war.

Mehr dazu hier: http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Jugendbeauftragte-Annemarie-Beier-tritt-zurueck

Woher soll die Stelle kommen?

Die Amtszeit des Kinder- und Jugendbeauftragten, dessen Ehrenamt öffentlich ausgeschrieben wurde, ist an die Wahlperiode der Stadtverordnetenversammlung gebunden.

Diskutiert wurde im Hauptausschuss über den Antrag der CDU-Fraktion, dass die Stadtverordnetenversammlung künftig einen hauptamtlichen Kinder- und Jugendbeauftragten benennt, der die Interessen und Belange dieser Altersgruppe wahrnimmt. Das soll in der Hauptsatzung der Stadt verankert werden.

Die Christdemokraten begründen ihre Initiative damit, dass die Belange der Kinder und Jugendlichen künftig umfassender und von Kontinuität geprägt wahrgenommen werden müssten.

Stärkere Beteiligungsrechte

Dabei beruft sich die Fraktion auf die Kommunalverfassung des Landes, welche die Beteiligungsrechte der Kinder und Jugendlichen gestärkt hat.

Der Antrag, die Beauftragtenposition statt ehrenamtlich künftig hauptamtlich zu besetzen, wirft weitere Fragen auf, sagt etwa Klaus Hoffmann, Fraktionsvorsitzender von den Bündnisgrünen. Er erkennt nicht, wo die Stelle kommen soll, die ja nicht im Stellenplan vorgesehen ist.

Auch müsse diese Frage dringend noch im Jugendhilfeausschuss besprochen werden.

Von Jürgen Lauterbach

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