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Brandenburg/Havel Café Rosenhag bleibt vorerst geschlossen
Lokales Brandenburg/Havel Café Rosenhag bleibt vorerst geschlossen
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13:05 04.06.2014
Quelle: A. Wirsing
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Brandenburg an der Havel

Eines der schönsten Kaffeehäuser Brandenburgs bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Nach nur 13 Monaten Betrieb bleibt das Café Rosenhag bis auf Weiteres dicht. „Das Café ist nicht so wirtschaftlich gewesen, wie wir es erhofft hatten“, sagte Josef Grosse-Wiesmann, Besitzer des Wohn- und Gewerbekomplexes im Bauhaus-Stil, am Dienstag gegenüber der MAZ. Ziel sei es, das Café so schnell wie möglich wieder zu öffnen. „Aber erst muss es mit einem veränderten Konzept neu aufgestellt werden“, stellte Grosse-Wiesmann klar.

Bernd Heese, Geschäftsführer des Cafés und ehedem Leiter der städtischen Musikschule, wollte sich gestern nicht zur Schließung äußern. Und verwies auf Grosse-Wiesmann, bei dem er angestellt ist. Heese arbeite mit an dem neuen Konzept, versicherte der Eigentümer des Gebäudes. Über die inhaltliche Ausrichtung könne er sich nur insoweit äußern, „dass der Betrieb irgendwann kostendeckend sein muss“.

Auch wenn die aktuelle Straßenbaustelle vor dem Café den Betrieb bremst – schon vorher brummte das Geschäft nicht gerade. Mit Befremden registrierten manche Brandenburger, dass das Café von Anfang an bereits um 18 Uhr seine Pforten schloss. Josef Grosse-Wiesmann hatte mit viel Liebe und Geschick den Komplex aus den 20er-Jahren saniert. Teil seines Konzeptes war es, das Café mit dem Flair der Bauhaus-Zeit wieder auferstehen zu lassen. Was den besonderen Charme des Kaffeehauses unterstrich: Der Brandenburger Künstler Jan Beumelburg hat im Obergeschoss ein Kunstwerk auf die Wand gemalt, das die Farben und Formen der Zeit aufnimmt. Bernd Heeses Wunsch war es, das Haus als Musik-Café zu etablieren, in dem immer wieder Größen des Jazz und anderer Stile in die Saiten und Tasten greifen. Doch auch sie brachten nicht den erhofften Erfolg.

Von Heiko Hesse

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