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Brandenburg/Havel Akademie 2. Lebenshälfte eröffnet Café
Lokales Brandenburg/Havel Akademie 2. Lebenshälfte eröffnet Café
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07:16 26.09.2018
Zur Eröffnung des Cafés bei der Akademie 2. Lebenshälfte herrschte gute Laune. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Darauf erst einmal einen Piccolo. Petra Schmugge und Monika Otto sind sich nach 25 Jahren bei der Eröffnung des Cafés der Akademie 2. Lebenshälfte ganz zufällig über den Weg gelaufen. Damit hat sich gleich am ersten Tag ein wichtiger Zweck des neuen Treffpunkts in der Jacobstraße 12 erfüllt.

„Wir wollen, dass noch mehr Leben in die Bude kommt und Menschen sich begegnen können“, sagt Solveigh Calderin, Koordinatorin der Begegnungsstätte. Im Februar 2017 hatte die Akademie das Haus der Begegnung übernommen.

Seitdem laufen viele verschiedene Kurse in den Räumen im Erdgeschoss. „Von Englisch über Yoga bis zum Gehirnjogging ist vieles dabei und wird gut besucht“, sagt Calderin. Ein paar Kapazitäten gibt es aber noch und bei einer Zukunftswerkstatt wurde die Idee zum Café aufgeworfen.

Anfangs immer mittwochs geöffnet

„Mit unserem Kursangebot wenden wir uns ja an die ältere Generation, aber das Café soll allen Generationen offen stehen“, beschreibt Calderin das Konzept. In der Anlaufphase wird das Café mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet sein.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Monika Kramer hat vom Kuchen bis zum Kartoffelsalat, vom Glas Wein über Kaffee bis zur Schorle einiges im Angebot und serviert auch am Platz. Die Preise auf der Karte sind moderat.

Zufällige Begegnung: Petra Schmugge (links und Monika Otto haben sich bei der Café-Eröffnung nach Jahren wieder getroffen. Quelle: Christine Lummert

Wird das Café gut besucht, sollen die Öffnungszeiten erweitert werden. Die Begegnung zwischen den Menschen in gemütlicher Atmosphäre steht im Mittelpunkt. „Die Besucher sind aber auch aufgefordert selbst weitere Ideen für die Nutzung des Cafés zu finden“, sagt Calderin.

Die Initiatoren des Treffs haben schon mal vorgelegt. „Wir geben Hobby-Künstlern die Möglichkeit hier auszustellen.“ Als Erste zeigt Dagmar Helene Meyer ihre Bilder.

Regelmäßige Rommé-Runde

Bisher hat sich unter anderem eine Rommé-Runde für den regelmäßigen Besuch im Café angesagt, die schon seit der Zeit, als noch die Volkssolidarität die Räume nutzte, dort zum Spielen zusammenkommt.

Aus diesen Jahren kennt auch Monika Otto das Haus und will künftig öfter vorbeischauen. „Früher habe ich ganz in der Nähe gewohnt, jetzt komme ich extra aus Nord hierher.“

Von Christine Lummert

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