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Container-Hort wird in der Bauhofstraße gebaut

Gelände gefunden Container-Hort wird in der Bauhofstraße gebaut

In Brandenburg an der Havel soll in den kommenden Monaten ein Container-Hort für rund 300 Kinder entstehen. Der Hort sollte eigentlich in der Nähe von Wohnhäusern nahe des Hauptbahnhofes gebaut werden. Doch wegen Lärm-Bedenken kommen die Container nun auf das Gelände eines ehemaligen Busbetriebshofes.

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Das Grundstück in der Werderstraße wird beräumt.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg an der Havel. Der geplante Container-Hort, der bis zum Schuljahresbeginn für das Unterbringen und Betreuen von 300 Kindern aufgestellt werden soll, entsteht nun doch nicht auf dem dafür vorgesehenen städtischen Grundstück in der Werderstraße. Vielmehr wird es eine Lösung an der Bauhofstraße auf dem 10 000 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen Busbetriebshofes geben, sagt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU).

Am Montagabend hat er die Korrektur vor dem Hauptausschuss erläutert: „Nach Vorlage der ersten konkreten Entwürfe für einen temporären Hortstandort in der Werderstraße wurden diese nochmals vor dem Hintergrund der Anforderungen an das Einfügungsgebot und das Rücksichtnahmegebot auf die unmittelbar angrenzende Wohnbebauung geprüft.“ Dabei hatte der Planer Wolfgang Görlich auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts München aus dem Jahre 2014 aufmerksam gemacht – eine erfolgreiche Nachbarklage gegen die Zulassung einer Kita mit 136 Plätzen.

„Aus diesem Grund kam die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass auf Grund der Größenordnung des geplanten Hortes mit 300 Plätzen der Standort in der Werderstraße im Sinne des Nachbarschutzes wegen der unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung nicht geeignet ist“, sagt Scheller. Er habe auch Signale aus der Werderstraße bekommen, dass ein solch großer Hort mit Außenspielplatz nicht nur auf Begeisterung stoße. Wegen des engen Zeitplans hätte die Stadt Lärmschutzmaßnahmen gar nicht mehr realisieren können.

Aus diesem Grunde wurden Alternativstandorte geprüft, der Standort des ehemaligen Busbetriebshofes wurde für wesentlich besser geeignet gehalten. Den Lageplan des Architekturbüros Fleege + Oeser könne man 1:1 übernehmen, die Veränderungen wurden auch mit dem Jugendamt und dem Hortträger Jugend- und Sozialwerk abgestimmt. Nun arbeitet das Team um Martin Pieper vom Gebäude- und Liegenschaftsmanagement an Baugenehmigung und am Auslösen der Aufträge, die bis Mai vergeben sein sollen.

Die Module werden vom Hersteller angepasst und vormontiert, dann nur noch hier vor Ort verschraubt und angeschlossen. Auch Außenspielgeräte werden zum großen Teil neu angeschafft, ebenso Teile der Einrichtung.

1,06 Millionen Euro soll die Lösung für zwei Jahre bis 2019 kosten, der größte Posten ist die monatliche Miete von 25 000 Euro, die sich auf 600 000 Euro summiert.

Das Grundstück in der Werderstraße wird dennoch weiter beräumt und verkaufsfein gemacht, es gebe bereits eine Reihe von Interessenten.

Von André Wirsing

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