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Crash auf der A2: Wohnmobil überschlägt sich

Betrunkener Unfallfahrer Crash auf der A2: Wohnmobil überschlägt sich

Zwischen Brandenburg an der Havel und Wollin hat es am Sonntagabend auf der Autobahn heftig gekracht. Ein Wohnmobil überschlug sich, nachdem ein 30-jähriger Pole zuvor an den Wagen gekracht war. Ein Trümmerfeld. Der Unfallfahrer soll weit mehr als 2 Promille im Blut gehabt haben. Doch das bestreitet er bei der Polizei – trotz Test.

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Auf alle drei Fahrspuren der Autobahn flogen Einzelteile des verunglückten Wohnmobils aus Berlin.

Quelle: Christian Griebel

Brandenburg an der Havel. Relativ glimpflich ist ein Wohnmobilfahrer aus Berlin bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Autobahn zwischen Wollin und Brandenburg/Havel davon gekommen.

Der Berliner war gegen 22.30 Uhr mit seinem Wohnmobil auf der rechten Lastspur in Richtung Potsdam unterwegs, berichtet Polizeisprecher Axel Schugardt. Plötzlich rammte ein Ford den Peugeot-Campingwagen von rechts. Der 30 Jahre alte Fordfahrer aus Polen war nämlich von der mittleren Spur nach rechts abgekommen.

Das Wohnmobil kam ins Schleudern, überschlug sich und landete zerstört auf dem Wagendach. Einzelteile flogen über alle drei Fahrspuren und blockierten die gesamte Fahrtrichtung

Der 50 Jahre alt Wohnmobilfahrer erlitt verhältnismäßig leichte Verletzungen. Er wurde mit Prellungen ins Krankenhaus gefahren. Der Ford aus Polen schleuderte nach links und prallte gegen die Mittelleitplanke.

Unfallverursacher bestreitet Trunkenheitsfahrt

Der weitgehend unverletzte Fahrer entfernte sich zunächst von der Unfallstelle und lief in den Wald, er kehrte nach Schugardts Angaben jedoch wenig später zurück. Er musste pusten. Das Messgerät der Polizei zeigte einen Wert von rund 2,5 Promille an.

Der Fordfahrer bestritt jedoch, betrunken gefahren zu sein. Er habe erst nach dem Unfall Alkohol getrunken, eine Darstellung, welche die Polizei nun überprüfen wird. Er berichtete der Polizei außerdem, dass ihm die polnischen Behörden seines Fahrerlaubnis bereits wegen anderer Delikte abgenommen hätten. Der mutmaßliche Unfallverursacher kam zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam.

Die genaue Höhe des Sachschadens lässt sich noch nicht beziffern, er liegt aber angesichts des total zerstörten Wohnmobils mit Sicherheit bei etlichen tausend Euro. Wegen der Rettungsarbeiten und der auf der Fahrbahn verteilten Fahrzeugtrümmer war die A 2 nach dem Unfall vorübergehend gesperrt.

 

Von Jürgen Lauterbach

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