Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Sprühregen

Navigation:
DDR-Häftlinge treffen sich in Brandenburg

Bundesweites Treffen Ende Mai DDR-Häftlinge treffen sich in Brandenburg

Am 28. und 29. Mai ruft die Interessengemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge bundesweit auf zu einem Treffen für alle ehemaligen politischen Häftlinge der Region. Denn das Gefängnis auf dem Görden wurde von 1945 bis 1989 auch als Haftanstalt für politische Gefangene genutzt. 5700 von ihnen leben noch im Land Brandenburg.

Voriger Artikel
Tourismus boomte im Buga-Jahr
Nächster Artikel
Zukunft des Stadtmuseums bleibt weiter offen

Michael Gartenschläger steht im Fokus.

Quelle: rchiv Michael Schulz

Brandenburg/H. Am 28. und 29. Mai ruft die Interessengemeinschaft ehemaliger politischer Brandenburger Häftlinge 1945-1989 bundesweit auf zu einem Treffen für alle ehemaligen politischen Häftlinge der Region. Denn das Gefängnis in Brandenburg-Görden wurde von 1945 bis 1989 auch als Haftanstalt für politische Gefangene genutzt. 5700 von ihnen leben noch im Land Brandenburg, viele weitere wurden freigekauft.

„ Wir Zeitzeugen sind die wahren, unfreiwilligen Experten des Unrechts in der 2. deutschen Diktatur“, sagt Michael Schulz von der Interessengemeinschaft. Bei der Zusammenkunft im Industriemuseum in der August-Sonntag-Straße 5 finden am Sonnabend von 11 Uhr an Fachvorträge zu Recht, Soziales und Posttraumata sowie dem Menschenrecht auf Gesundheit statt.

Auf dem Programm stehen außerdem eine Ehrung und Andacht für den 1976 an der Grenze von einem Stasi-Kommando erschossenen Michael Gartenschläger statt. Abends läuft Musik des Ted-Herold-Fanclubs Strausberg, es soll gegrillt und der Film „Die Todesautomatik“ (ZDF, 2007) über Gartenschlägers Leben gezeigt werden.

Als Referenten zugesagt haben Schulz zufolge zugesagt Roland Jahn, der Bundesbeauftragter der Stasiunterlagenbehörde, Generalstaatsanwalt Erardo C. Rautenberg, Generalstaatsanwalt Brandenburgs, der Professor und ehemalige politische Häftling Roland Garve sowie Johannes Wasmuth, ein Spezialist für die Rehabilitierungsgesetze.

Information: Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Bundesverband Berlin, E-Mail: vos-berlin@vos-ev.de oder Michael Schulz, E-Mail: schulz@uokg.de, Telefon 0 172/2900306.

Von Jürgen Lauterbach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg