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DRK bleibt Betreiber von Asylunterkünften

Flüchtlingsunterbringung DRK bleibt Betreiber von Asylunterkünften

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes bleibt Betreiber des Flüchtlingswohnheimes in der Flämingstraße 17 in Brandenburg an der Havel. Nach fünf Jahren erfolgreicher Betriebsführung hatte die Stadt die Dienstleistung turnusmäßig ausgeschrieben. Drei bewarben sich offiziell, das DRK konnte sich durchsetzen.

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Das Gebäude in der Fohrder Landstraße.

Quelle: J. Steiner

Brandenburg an der Havel. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes bleibt Betreiber des Flüchtlingswohnheimes in der Flämingstraße 17. Nach fünf Jahren erfolgreicher Betriebsführung durch den Wohlfahrtspflege-Träger hatte die Stadt die Dienstleistung turnusmäßig ausgeschrieben und Unterlagen von sechs Bewerbern abgefordert. Drei bewarben sich offiziell, das DRK konnte sich durchsetzen. Offiziell entscheiden wird der Hauptausschuss am 19. Oktober.

Kalkuliert worden war auf Basis der im laufenden Jahr ausgehandelten Pauschalzahlungen von monatlich 38.000 Euro für die 293 Plätze im Heim sowie 81 Plätze in so genannten Verbundwohnungen, die über die Stadt von der Wobra angemietet wurden. Das waren insgesamt 456.000 Euro, für 2016 bekommt das DRK 475.000 Euro, ab Anfang 2017 wird laut Beschlussvorlage jährlich neu verhandelt.

Betreiben wird das DRK auch die Gemeinschaftsunterkunft Fohrder Landstraße 11, hier stehen etwa 125 Plätze zur Verfügung. Die Stadt überweist pauschal für 2016 etwa 250.000 Euro, eingeschlossen darin sind auch die Kosten für den Objektschutz. Auch bezahlt damit ist das Betreuen von weiteren 41 Plätzen in Verbundwohnungen. Die Unterkunft soll Mitte Oktober in Betrieb gehen, die Wohnungen bis November hergerichtet sein.

Der DRK-Kreisverband ist der einzige Akteur in der Stadt, der über mehrere Jahre Erfahrungen mit dem Unterbringen und Betreuen von Flüchtlingen und Asylbewerbern sammeln konnte. Ex-Geschäftsführer Wolfgang Reitsch und sein Nachfolger Andreas Griebel stehen auch anderen Organisationen sowie der Stadtverwaltung in vielen Fragen beratend zur Seite. Insoweit hat wohl auch die Kontinuität der Zusammenarbeit einen Ausschlag für die Entscheidung gegeben.

Von André Wirsing

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