Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel DRK bleibt Betreiber von Asylunterkünften
Lokales Brandenburg/Havel DRK bleibt Betreiber von Asylunterkünften
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:35 10.10.2015
Das Gebäude in der Fohrder Landstraße. Quelle: J. Steiner
Anzeige
Brandenburg an der Havel

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes bleibt Betreiber des Flüchtlingswohnheimes in der Flämingstraße 17. Nach fünf Jahren erfolgreicher Betriebsführung durch den Wohlfahrtspflege-Träger hatte die Stadt die Dienstleistung turnusmäßig ausgeschrieben und Unterlagen von sechs Bewerbern abgefordert. Drei bewarben sich offiziell, das DRK konnte sich durchsetzen. Offiziell entscheiden wird der Hauptausschuss am 19. Oktober.

Kalkuliert worden war auf Basis der im laufenden Jahr ausgehandelten Pauschalzahlungen von monatlich 38.000 Euro für die 293 Plätze im Heim sowie 81 Plätze in so genannten Verbundwohnungen, die über die Stadt von der Wobra angemietet wurden. Das waren insgesamt 456.000 Euro, für 2016 bekommt das DRK 475.000 Euro, ab Anfang 2017 wird laut Beschlussvorlage jährlich neu verhandelt.

Betreiben wird das DRK auch die Gemeinschaftsunterkunft Fohrder Landstraße 11, hier stehen etwa 125 Plätze zur Verfügung. Die Stadt überweist pauschal für 2016 etwa 250.000 Euro, eingeschlossen darin sind auch die Kosten für den Objektschutz. Auch bezahlt damit ist das Betreuen von weiteren 41 Plätzen in Verbundwohnungen. Die Unterkunft soll Mitte Oktober in Betrieb gehen, die Wohnungen bis November hergerichtet sein.

Der DRK-Kreisverband ist der einzige Akteur in der Stadt, der über mehrere Jahre Erfahrungen mit dem Unterbringen und Betreuen von Flüchtlingen und Asylbewerbern sammeln konnte. Ex-Geschäftsführer Wolfgang Reitsch und sein Nachfolger Andreas Griebel stehen auch anderen Organisationen sowie der Stadtverwaltung in vielen Fragen beratend zur Seite. Insoweit hat wohl auch die Kontinuität der Zusammenarbeit einen Ausschlag für die Entscheidung gegeben.

Von André Wirsing

Potsdam-Mittelmark Stiftung bringt Jugendheim ins Spiel - Quartier für junge Flüchtlinge

Die Tore stehen offen. Ab und an dreht der Wachschutz seine Runden. Sonst passiert nichts in dem seit vier Jahren leer stehenden Jugendheim in Lehnin. Das soll sich bald ändern. Die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ plant die Einrichtung einer Wohnstätte für minderjährige Flüchtlinge.

10.10.2015
Brandenburg/Havel Brandenburg/H.: Investition des Wasserversorgers - Druckgespenst aus der Leitung

Eigentlich unvorstellbar: Man dreht zu Hause den Wasserhahn auf und die ganze Armatur fliegt aus der Wand, weil die Brawag einfach den Druck im System erhöht hat. Genau das will das Brandenburger Versorgungsunternehmen im Zuge neuer Investitionen verhindern: Die betroffenen Bewohner des Stadtteils Kirchmöser werden nun vielfältig informiert.

09.10.2015
Brandenburg/Havel Zukunft von 180 Mitarbeitern ungewiss - Bosch schließt Solarfabrik in Brandenburg

Hiobsbotschaft für die Stadt Brandenburg: Die Bosch-Gruppe in Stuttgart schließt ihren Entwicklungsstandort für Solartechnik im Industriegebiet Hohenstücken. Diese Entscheidung gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Schon am Mittwoch beginnen die Gespräche über eine sozialverträgliche Lösung für die rund 180 Mitarbeiter.

09.10.2015
Anzeige