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Dachstuhl über Feuerwehrmann in Flammen

Alarm in Wusterwitz Dachstuhl über Feuerwehrmann in Flammen

In Wusterwitz (Potsdam-Mittelmark) hat ein Dachstuhlbrand mehrere Feuerwehren in Atem gehalten. Das Feuer war Dienstag früh gegen 4 Uhr in einem Haus in der Rosa-Luxemburg-Straße ausgebrochen. Genau über der Wohnung eines Feuerwehrmannes.

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Ein Dachstuhlbrand hat in der Rosa-Luxemburg-Straße erheblichen Sachschaden angerichtet.

Quelle: Christian Griebel

Wusterwitz. Als am Dienstag gegen 4 Uhr die ersten Deckenteile im Schlafzimmer zu Boden fielen,war für Axel Thiemann und seine Ehefrau die Nacht zu Ende - Feuer! Der Wusterwitzer reagiert sofort, wählte den Notruf und klingelte die Mitbewohner im Hauseingang Rosa-Luxemburg-Straße 23 i aus den Betten. Darunter zwei hochbetagte Senioren. Alle fünf Mietparteien konnten sich unverletzt ins Freie retten. Da schlugen schon die Flammen durch die Ziegel des Dachstuhls, wo sich aus bislang unbekannten Gründen ein Brand entzündet hatte. Genau über der Wohnung von Axel Thiemann, der selbst der Wusterwitzer Feuerwehr angehört und als Kreisjugendwart die Nachwuchsarbeit in Potsdam-Mittelmark kooordiniert.

„Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drohte ein Übergreifen des Feuers auf den Nachbareingang. Die Sache war wirklich brenzlig“, berichtet Amtsbrandmeister Ronald Melchert. Zur Brandbekämpfung rückten alle Feuerwehren aus dem Amt Wusterwitz aus. Große Unterstützung leisteten die Kameraden aus Kirchmöser und die Brandenburger Berufsfeuerwehr mit jeweils einer Drehleiter. Von zwei Seiten ging Löschwasser auf den brennenden Dachstuhl nieder. Im Haus selbst wechselten sich drei Angriffstrupps unter Atemschutz bei der Brandbekämpfung ab. „Wegen Einsturzgefahr mussten die Kräfte später abgezogen werden“, so Amtsbrandmeister Melchert. Als Reserve waren zwischenzeitlich Atemschutzgeräteträger aus Ziesar und Wenzlow nachbeordert worden. Sie kamen aber nicht mehr zum Einsatz.

Feuerwehrleute im Einsatz am Dachstuhl

Feuerwehrleute im Einsatz am Dachstuhl.

Quelle: Christian Griebel

Bis in die späten Morgenstunden dauerte der Einsatz in Wusterwitz. Der angerichtete Schaden ist für die Mieter verheerend. Die beiden oberen Wohnungen sind ausgebrannt. Durch das viele Löschwasser sind auch die Wohnungen im Erdgeschoss derzeit unbewohnbar. Zum Brandort eilte Amtsdirektorin Gudrun Liebener. Zusammen mit dem privaten Wohnungsvermieter wurden für jene Betroffenen Ersatzquartiere organisiert, die nicht bei Verwandten unterkamen. Axel Thiemann, der das Feuer zuerst entdeckte und sich selbst noch bei den Brandbekämpfern einreihte, verlor zusammen mit seiner Frau das gesamte Hab und Gut. Die Untersuchungen zur Ursache des Feuers laufen noch.

Von Frank Bürstenbinder

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