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Brandenburg/Havel Damsdorfer Halloweenwanderung vorzeitig beendet
Lokales Brandenburg/Havel Damsdorfer Halloweenwanderung vorzeitig beendet
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15:17 31.10.2018
Die Darsteller der Halloweenwanderung verbreiteten rund ums Damsdorfer Fenn nur kurz Angst und Schrecken. Quelle: Christine Lummert
Damsdorf

Die Damsdorfer haben in diesem Jahr für ihr traditionelles Halloweenfest wohl im Voraus zu viele böse Geister beschworen. Pünktlich zum Beginn der beliebten Grusel-Wanderungen um das Damsdorfer Fenn frischte der Wind auf und steigerte sich zu solche Stärken, dass der Rundweg schließlich aus Sicherheitsgründen von den Veranstaltern gesperrt wurde.

Kleine Geister und Prinzessinnen haben Spaß auf dem Festplatz und beim Laternenumzug. Gruselige Hexen und Vampire verbreiten Angst und Schrecken rund um das Damsdorfer Fenn.

„Es ist keine leichte Entscheidung, aber wenn es eine offizielle Unwetterwarnung für die Region gibt, müssen wir natürlich so handeln“, sagte Uwe Lüdecke, der Vorsitzende des Damsdorfer Feuerwehrwehrvereins, dessen Mitglieder das Grusel-Spektakel in jedem Jahr organisieren.

Diesseits und Jenseits

Über vier Stunden verteilt, sollten eigentlich wieder zahlreiche Besucher in den Genuss der unheimlichen Zwischenwelt zwischen Diesseits und Jenseits kommen, die jedes Jahr in Damsdorf in Szenen gesetzt wird.

Unter dem Motto „Hexen und Vampire – Spuk an der Fenne“ hatte Josefine Neute eine Geschichte erdacht, in der 45 Laiendarsteller die Besucher in Angst und Schrecken versetzen sollten. Nur knapp ein Drittel der Gäste, die sich Karten für die ausverkaufte Wanderung gesichert hatten, kam letztendlich in den Gruselgenuss.

„Vier Mal haben wir unsere Szene aufgeführt, aber als wir uns für die fünfte Besuchergruppe bereit gemacht haben, standen plötzlich Feurewehrleute vor und haben gesagt, dass wir abbrechen müssen“, erzählte Janek Reinhardt, der als Darsteller in einer der elf Szenen entlang des Rundwegs fungierte. Die Damsdorfer Wehr sammelte die Laienschauspieler ein und löschte zugleich die kleinen Feuerschalen, die die einzelnen Szenen beleuchteten. Wie immer wurden die einheimischen Kameraden von den Feuerwehrleuten aus Trechwitz und Göhlsdorf unterstützt.

Wind pustet Kerzen aus

„Der Wind war schon spürbar“, sagte Sabine Neute, die in jedem Jahr die Fäden in der Organisation der Grusel-Wanderung in Händen hält. „Wir konnten die Kerzen in den 300 extra ausgehöhlten Kürbissen, die immer zur Beleuchtung am Wegesrand stehen, gar nicht so schnell wieder anzünden, wie sie vom Wind gelöscht wurden.“

Die Zombies, Hexen, Werwölfe, Zauberer, Vampire und anderen sinisteren Gestalten aus dem Grusel-Wald am Fenn fanden sich so früher als gedacht auf dem Festplatz am Gerätehaus der Feuerwehr ein. „Bevor einem Gast oder Darsteller wirklich etwas passiert, heben wir uns die Geschichte eben für nächstes Jahr auf und hoffen dann auf besseres Wetter“, sagte Sabine Neute.

Schnell arangiert

Die Karten behalten bis dahin ihre Gültigkeit, versprach Feuerwehrvereinschef Lüdecke, den Gästen, die sich nach der ersten Enttäuschung schnell mit der Situation arrangierten.

Auf dem Festplatz konnte schließlich noch weitergefeiert werden. Obwohl auch hier das traditionelle große Feuer mit Blick auf die Windböen nicht entzündet wurde. Kulinarisch hatten sich die Organisatoren unter anderem mit Kürbissuppe auf das Thema eingestellt. Viele Kinder waren im Kostüm erschienen und wurden für ihre Kreativität mit kleinen Geschenken belohnt.

Von Christine Lummert

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