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Brandenburg/Havel Danke für die Ernte und das Leben
Lokales Brandenburg/Havel Danke für die Ernte und das Leben
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14:51 16.09.2018
Den Herbst begrüßten hunderte Besucher beim Erntedankfest bei Fliedners in Schmerzke . Quelle: Foto: GER
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Schmerzke

Das Erntedankfest wird bei den Fliedners seit 1953 gefeiert. Doch seit 22 Jahren auch öffentlich. Die Idee, mit den Behinderten an die Öffentlichkeit zu gehen, hat sich längst als Erfolg erwiesen. „Wir konnten wieder über 700 Gäste zum Fest begrüßen und es war die richtige Entscheidung mit dem Umzug nach Schmerzke das Erntedankfest für jeden zugänglich zu machen“, freut sich Diakon Olaf Eggert. Die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung begrüßten am Ortseingang von Schmerzke Besucher aus der Region und der Ferne. Denn jedes Jahr gibt es viel zu erleben.

An zwölf Ständen präsentieren die „Fliedners“ Selbstgemachtes aus ihrem Anbau, aber es gab auch Spiel und Spaß für Groß und Klein. „Besonders freuen wir uns über die Notfallseelsorger des Landkreises Potsdam-Mittelmark, die hier mit einem Stand vertreten sind“, so Eggert. Die Seelsorger sind wichtige Partner auch im Bereich der Behindertenbetreuung und werden gern zu Rate gezogen. Dabei haben sie die Möglichkeit, sich den Besuchern zu präsentieren und ihre wichtige Arbeit gerade in der Frage des Beistandes bei Unfällen öffentlich zu machen.

Am Wochenende sammelten die „Fliedners“ für Projekte beim Erntedankfest. Es besteht seit 2015 Kontakt zu Einrichtungen für behinderte Menschen in Kamerun. Aktuell wird dafür ein Container mit wichtigen Dingen für den Alltag gefüllt. Samstag waren die Tore ab 15 Uhr geöffnet, das Fest wurde mit einem Gottesdienst eröffnet.

Später zeigte eine Theatergruppe aus der Werkstatt Brandenburg noch ihr Stück „Benny allein zu Haus“ und die Tanzgruppe lud ein zum Tanz. „Wir haben unser Fest unter das Motto „Bewegung“ gestellt. Es gibt noch eine Disko, Beschäftigte machen eine Modenschau, wo sie in einem Fundus sich ihre ganz persönliche Modeidee ausgesucht haben,“ weiß der Diakon zu berichten.

Von Rüdiger Böhme

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