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Brandenburg/Havel Das Gotische Haus wird nach Jahrzehnten belebt
Lokales Brandenburg/Havel Das Gotische Haus wird nach Jahrzehnten belebt
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02:16 07.11.2015
Nun zentrale Anlaufstelle für alle Fragen an die Ausländerbehörde: Das Verwaltungshaus Katharinenkirchplatz 5. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

In der Stadtverwaltung wird gerade mal wieder umgezogen und ausgebaut. Nach mehr als zwei Jahren aufwendiger Sanierung für knapp 2,7 Millionen Euro ist das Gotische Haus an der Ritterstraße/Johanniskirchgasse nebst neuem Anbau nun von Verwaltern in Beschlag genommen worden. Der Sozialbeigeordnete Wolfgang Erlebach (Die Linke) hat nun einen repräsentativen Dienstsitz, um sich weiß er die vier Mitarbeiter seines Stabs. Zudem sind die sieben Mitarbeiter des Kulturmanagements um Tim Freudenberg eingezogen. Das bestätigt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) auf Anfrage der Linken-Stadtverordneten Heidi Hauffe.

Doch sind weder die Verwaltungsarbeitsplätze noch die öffentliche Toilette im Neubau Anlass und Zweck für das Sanieren des ältesten profanen Backsteinbaus der Altstadt von 1451/52 gewesen, allenfalls ein Grund, Fördermittel zu beantragen. Das allseits als herausragendes Denkmal der Baukultur beschriebene Gebäude ist vor allem ein „Museum seiner selbst“, wie es der Bauforscher und Architekt Karsten Westphal bezeichnet, der das detailgetreue Sanieren geleitet hat. Doch es gibt weder Ideen noch ein Konzept, um das spannende Gebäude gebührend in Szene zu setzen. So werden Passanten auf eine zwar frische, aber leere neoklassizistische Fassade blicken, die Westphal als Meilenstein in der mehr als 560 Jahre währenden Baugeschichte blicken.

Für die Verwaltung hat der Umzug der Mitarbeiter allerdings Vorteile – so wurden Räumlichkeiten im Gebäude Katharinenkirchplatz 5 frei. Diese werden auch dringend benötigt. So haben die Chefin des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements Angelika Köhler und Hauptamtsfachgruppenleiter Jörg Ebert den Auftrag, die Arbeitsbedingungen für die Bediensteten der gerade schwer belasteten Ausländerbehörde zu verbessern. „Es werden weitere vier neue Arbeitsplätze in diesem Ressort eingerichtet. Zudem soll es zwei neue Warteräume geben“, sagt Scheller. Um vier Mitarbeiter verstärkt worden ist die Behörde. Ihre Arbeitsplätze sind etwas anders ausgestattet als die ihrer meisten Verwaltungskollegen. So sorgt Angelika Köhler dafür, dass es spezielle Türen mit Schließermechanismus gibt, an Jalousien ist zu denken, an Telefone und an Alarmknöpfe direkt am Schreibtisch. „Ich kann noch nicht sagen, bis wann alle Maßnahmen umgesetzt sind, mir fehlen verwaltungsintern noch konkrete Aufträge“, sagt die GLM-Chefin.

Von André Wirsing

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