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Brandenburg/Havel Das Schloss hat sich mit der Baustelle arrangiert
Lokales Brandenburg/Havel Das Schloss hat sich mit der Baustelle arrangiert
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00:19 05.08.2017
Niels Haberlandt, Chef im Schloss Gollwitz. Quelle: Maloszyk
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Brandenburg/H

Seit fast zwei Wochen liegt nicht nur der Ortsteil Gollwitz, sondern auch die dortige Begegnungsstätte für Jugendliche im Schloss wegen der Baustelle auf der B1 in einer Art Sperrgebiet. Die Gäste, die vielleicht auch einmal die Umgebung erkunden wollen, sind in Richtung Brandenburg/Havel von der Außenwelt fast abgeschnitten.

Die Befürchtungen, die der Chef der Begegnungsstätte anfangs geäußert hatte, haben sich offenbar doch nicht so bewahrheitet. „Wir haben unsere Gäste vorab über die Baustelle und die Einschränkungen informiert, sagt Niels Haberlandt, Geschäftsführer der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz.

Die 2009 eröffnete Bildungseinrichtung für jüdische und nicht jüdische Jugendliche hat sich auf die sperrige Lage eingestellt. Zur Zeit übernachten dort 60 Gäste aus Israel und Deutschland. Sie können die nächst größere Stadt, also Brandenburg/Havel, bei Bedarf mit Fahrrädern erreichen, die ihnen die Begegnungsstätte zur Verfügung stellt.

Autofahrten dauern eben länger als sonst, weil natürlich auch die Gäste von Schloss Gollwitz die weiten Umwege fahren müssen. Absagen oder gar Besuchereinbrüche erlebt die Begegnungsstätte Haberlandt zufolge nicht. Einnahmeverluste müsse die Bildungsstätte nicht beklagen.

Die aktuelle Gruppe hatte den Aufenthalt schon vor geraumer Zeit gebucht. In der nächsten Woche werden keine Besucher mehr von außerhalb im Schloss sein. Denn dann läuft das Ferienangebot für die daheim gebliebenen Kinder aus der näheren Umgebung.

Die Bauarbeiten auf dem B1-Abschnitt zwischen Wust und Gollwitz sollen bis zum Ende der Sommerferien andauern, solange bleibt auch die Bundesstraße auf dem etwa 1,5 Kilometer langen Abschnitt gesperrt.

Von Siad Saati

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