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Brandenburg/Havel Das THW ist jetzt in der Stadt Zuhause
Lokales Brandenburg/Havel Das THW ist jetzt in der Stadt Zuhause
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14:31 16.09.2018
Das THW weihte am Samstag seinen neuen Standort ein. Clara ist begeistert lässt sich von Tino Pöschke die Technik erklären. Quelle: Foto: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

„Wir sind präsenter und näher an der Stadt“, freut sich Kay Kuckert der neue Chef der Ortgruppe Brandenburg des Technischen Hilfswerks (THW). Am Samstag wurde der neue Standort in der Upstallstraße, auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände, eingeweiht. Umgezogen wurde aus dem ehemaligen Fliegerhorst in Briest.

Zuvor gab es die feierliche Amtseinführung für Kay Kuckert. Auch eine neue Pressesprecherin wurde vorgestellt: Christina Truhn löst Eva Förster ab. Beide sind seit ihrer Jugend beim THW dabei. Kay Kuckert ist Diplomingenieur für Maschinenbau und Christina Truhn ist Medizinerin in der Havelstadt. Mit dem Umzug haben sich für die THW-Leute die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert.

Endlich bessere Bedingungen

Jetzt stehen den Helfern 2000 Quadratmeter für Technik und Aufenthalt zu Verfügung. „Wir können hier endlich alle elf Fahrzeuge vom Pkw bis zum Bergeräumgerät unterbringen“, freut sich Kuckert. Dazu kommen ein großer Speise- und Schulungsraum, neue moderne Büros, großzügige Umkleideräume für die THW-Helfer und ein Jugendgruppenraum. „Erfreulich ist, das wir endlich für unsere Frauen vernünftige Umkleiden haben,“ sagt Christina Truhn.

Zur Zeit sind in der Ortsgruppe 25 Helfer aktiv, das Ziel sind etwa 60 Mitglieder, die beim THW ehrenamtlich mitmachen sollen.

Unter ihnen sind bereits fünf Frauen und die Jugendgruppe hat zehn Mitglieder. Mitmachen kann jeder, dabei kann man sich in vielen technischen Bereichen einbringen und Neues erlernen. Die Brandenburger haben zwei Spezialrichtungen. Zum einen ist das die Fachgruppe „Räumen“. Hier wird mit schwerer Technik gearbeitet. Zum anderen die Fachgruppe Logistik/Material. Dazu gehört unter anderem, für die Betankung der im Einsatz tätigen Geräte zu sorgen. Dafür halten die Brandenburg zum Beispiel zwei große Tanks vor.

Nah und fern im Einsatz

Aber auch die Verpflegung und andere rückwertige Dienste gehören zu ihrem Tätigkeitsfeld. Mit ihrer Technik sind die Brandenburger in ganz Deutschland unterwegs, aber auch in der Nähe. So unterstützten sie die Einsatzkräfte beim Waldbrand in Treuenbrietzen. Sie haben mit ihrer Technik die von den Bergepanzern aufgewühlten Wege wieder befahrbar gemacht.

Mit der Einweihung des neuen Standortes konnten die Gäste auch den Fuhrpark und die Technik in Augenschein nehmen. Das THW benötigt noch viele Helfer und Unterstützer. Interesse sollte der Tag der offenen Tür wecken. Das Kalkül ging auf: Clara (15) möchte gern mitmachen. Vielleicht wird sie den Aufnahmeantrag unterschreiben, sagt sie. „Mich interessiert das hier schon sehr,“ erzählt sie während sie im Führerhaus eines der großen Räumfahrzeuge sitzt und sich von Truppführer Tino Pöschke die Schalter und Hebel erklären lässt. Für sie wäre zuerst die Jugendgruppe der richtige Anlaufpunkt. Hier kann man sich schon ab dem 10. Lebensjahr mitmachen.

Wer Interesse hat, kann donnerstags ab 17.30 Uhr reinschauen. Ansonsten sind die THW-Helfer alle drei Wochen von 8 bis 17 Uhr vor Ort zur Ausbildung sowie zur Wartung und Pflege der Technik.

Von Rüdiger Böhme

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