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Das bekommen die Stadtfeste an Förderung

Brandenburg an der Havel Das bekommen die Stadtfeste an Förderung

Das Roland-Spectaculum ist weiterhin das beste Fest in der Stadt Brandenburg. Im jährlichen Wettbewerb haben sich die Veranstalter wieder durchgesetzt, erreichten 188 von 220 möglichen Punkten. Auf den Plätzen folgen der Plauer Fischerjakobi mit 181 sowie das Jazzfest mit 169 Punkten. Die MAZ sagt außerdem, wie viel Geld jedes Fest von der Stadt bekommt.

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Das Roland-Spectaculum, hier im Jahr 2015, setzt sich im Stadtfeste-Vergleich souverän als Sieger nach Punkten durch.

Quelle: Malo

Brandenburg/H. Das Roland-Spectaculum ist weiterhin das beste Fest in der Stadt. Im jährlichen Wettbewerb haben sich die Veranstalter wieder einmal überzeugend durchgesetzt, erreichten 188 von 220 maximal möglichen Punkten. Auf den Plätzen folgen der Plauer Fischerjakobi mit 181 sowie das Jazzfest mit 169 Punkten.

Bewertet werden unter anderem das Vernetzen und Kooperieren mit Vereinen, der historische Bezug zur Stadt, die Ortsbezogenheit, Außenmarketing, Anziehungskraft, wirtschaftliche Bedeutung sowie die zu erwartenden Besucherzahlen.

Im Haushalt stehen für das Fördern von Stadtfesten pro Jahr eigentlich 26.000 Euro zur Verfügung, doch gab es eine pauschale Budgetsperre von 4500 Euro, so dass nur noch 21.500 Euro zum Verteilen da sind. Das Roland-Spectaculum im Slawendorf sowie der Fischerjakobi in Plaue bekommen jeweils rund 7168 Euro Zuschuss, die Veranstalter des Jazzfestes dürfen sich über ein Erhöhen der Förderung um 678 auf 6754 Euro freuen. Dabei wurden die Bemühungen der Organisatoren um ein Aufwerten des Jazzfestes augenscheinlich belohnt.

Keiner Konkurrenz, keinem Vergleich oder einer Bewertung stellen muss sich hingegen das Havelfest. Dafür stehen pauschal 33.000 Euro im Haushalt also noch einmal ein gutes Drittel mehr als für die drei anderen Veranstaltungen zusammen. Das Havelfest ist von der „Richtlinie der Stadt Brandenburg an der Havel zur Förderung von kulturellen Veranstaltungen (Stadtfeste)“ pauschal ausgenommen, obwohl es unbestritten auch zu den Stadtfesten gehört. „Die Stadt Brandenburg an der Havel hat ein Interesse am Erhalt des Havelfestes und des Weihnachtsmarktes. Die Absicherung der beiden Veranstaltungen erfolgt nach vergaberechtlichen Grundsätzen. Die Festlegungen zur kulturellen Wertigkeit werden nicht berücksichtigt“, steht in der Stadtfeste-Richtlinie.

Über das Verteilen des Geldes wird auch nicht gesondert beraten oder beschlossen. Die Havelfest-Zuweisung sowie das Budget für die übrigen Stadtfeste sind pauschal mit dem Haushaltsbeschluss abgesegnet worden. Auch das Verteilen nach Antrag für Rolandfest, Jakobi und Jazzfest hat die Verwaltung veranlasst – die Kulturserviceverwaltung gemeinsam mit der Fachgruppe Buga und Tourismus, wie es in dem Rathauspapier heißt.

Der Kulturausschuss bekommt Richtlinie und Bewertungsbogen auf seiner Sitzung am Donnerstag lediglich zur Kenntnis gegeben – Diskussion und Beschluss nicht vorgesehen.

Von André Wirsing

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