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Das sind die 17 Bootsklassen der Ruder-EM

Wettkämpfe auf dem Beetzsee Das sind die 17 Bootsklassen der Ruder-EM

Kanu oder Rudern? Blick nach vorn oder hinten? Paddel oder Riemen und Skull? Ganz so einfach ist die Unterscheidung der beiden konkurrierenden Wassersportarten für den Laien nicht. Pünktlich zum Start der Ruder-Europameisterschaften auf dem Beetzsee erklären wir die Unterschiede und die Disziplinen, in denen vom 6. bis 8. Mai in Brandenburg um Gold gekämpft wird.

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Ruder-Wettkampf auf dem Beetzsee.

Quelle: Veranstalter

Brandenburg/H. Kanu oder Rudern? Diese Gretchenfrage hat jeder angehende Wassersportler, meist in jungen Jahren, für sich zu entscheiden. Es herrscht eine gesunde Konkurrenz zwischen den Sportarten, nicht selten ziehen sich Kanuten und Ruderer gegenseitig auf. Wo der eine (Kanu) den anderen (Rudern) belächelt, weil er gar nicht sieht, wohin er eigentlich fährt, kontert dieser mit den meist kürzeren Renndistanzen der Konkurrenz.

Unterm Strich wird rund um die Regattastrecken dieser Welt aber stets mit einem Augenzwinkern gefrotzelt, es gibt so gut wie keinen Neid. Zu beobachten ist dies gerade auch in Brandenburg, wo Kanuten die Ruderer bei ihren Großveranstaltungen tatkräftig unterstützen – und andersrum genauso.

Trotzdem gibt es zwischen beiden Sportarten elementare Unterschiede: So paddelt man beim Kanu mit einem Stechpaddel, das im Wechsel links und rechts des Bootes ins Wasser eintaucht und blickt in Fahrtrichtung. Beim Rudern jedoch blickt man nach hinten und reißt an einem oder auch an zwei Riemen, die sehr viel länger sind als die Paddel eines Kanus. Im Gegensatz zu den Kanuten, die über verschieden lange Strecken an den Start gehen, gibt es beim Rudern nur eine Wettkampflänge. Diese beträgt 2000 Meter. Die Para-Ruderer, also Sportler mit Behinderungen, rudern 1000 Meter.

Im Rudersport unterscheidet man generell zwischen den Skull- und Riemendisziplinen. Während beim Skull in jeder Hand jeweils ein Skull auf beiden Seiten des Bootes gehalten wird, hat der Sportler beim Riemenrudern beide Hände an einem Riemen, der entweder Backbord oder Steuerbord in das Wasser eintaucht.

Bei der EM gehen die Ruderer in 17 Bootsklassen an den Start. Skull rudern sowohl Damen als auch Herren im Einer (1x), im Doppelzweier (2x), im Leichgewichts-Einer (LGW 1x), im Leichtgewichts-Doppelzweier (LGW 2x) sowie im Doppelvierer (4x). Die Riemendisziplinen der Frauen sind der Zweier ohne Steuerfrau (2-) und der Achter mit Steuerfrau (8+). Die Herren starten im Zweier ohne Steuermann (2-), im Vierer ohne Steuermann (4-), im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann (LGW 2-), im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann (LGW 4-) sowie im Achter mit Steuermann (8+).

Von Philip Rißling

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