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Brandenburg/Havel Das ungeborene Kind in drei Dimensionen
Lokales Brandenburg/Havel Das ungeborene Kind in drei Dimensionen
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10:53 11.10.2016
Für Laien ist auf den 3-D-Bildern des ungeborenen Kindes schon eine Menge zu erkennen. Quelle: Städtisches Klinikum Brandenburg
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Brandenburg/H

Alternative Methoden der Geburtsvorbereitung und Fragen der Krebsvorsorge stehen im Mittelpunkt, wenn die städtische Frauenklinik an diesem Mittwoch ab 14 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Hochstraße 29 einlädt. Beucherinnen können nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten und Räume der Gynäkologie kennenlernen, sondern erfahren auch, wie Musik und Aroma eine Geburt erleichtern können.

Ärzte, Schwestern und Hebammen werden am Mittwoch die Musik- und Aromatherapie für schwangere Frauen vorstellen und ihnen alles über den 3-D-Ultraschall erklären, die Gäste können live miterleben, wie ein solches Bild entsteht.

In der klinischen Praxis arbeiten die Geburtshelfer nach wie vor überwiegend mit dem konventionellen schwarz-weißen Ultraschallbild. Die farbigen 3-D-Bilder sind eine schöne Zugabe für werdende Eltern“, erklärt Chefarzt Peter Ledwon. Medizinisch sind sie notwendig für sehr spezielle Fragestellungen. Wie der Chefarzt berichtet kann die 3-D-Technik beispielsweise Fehlstellungen des Skeletts, die Wirbelsäulen- und die Gehirnstruktur gut darstellen.

Mehrere Vorträge an diesem Nachmittag widmen sich den Krebserkrankungen, auf die Gynäkologen spezialisiert sind. Dargestellt wird, was sich in der Vorsorge ändert und wie Frauen dem Gebärmutterhalskrebs mit einer HPV-Impfung vorbeugen können.

Chefarzt Ledwon betont, dass ängst nicht jede Besiedlung mit dem Virus in Gebärmutterhalskrebs mündet. „Die wenigsten HPV-Besiedlungen führen zu Infektionen und noch weniger führen zu Krebs“, versichert der Klinikchef.

Zwischen Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) gibt es Meinungsverschiedenheiten über die richtige Methode zur Früherkennung. Die Kassen bevorzugen den HPV-Test für Frauen zwischen 30 und 60, der Virusmaterial im Gebärmutterhalsbereich nachweist.

Bei der bisherigen Vorsorge, dem sogenannten Pap-Abstrich, wird bereits nach Zellveränderungen gesucht. Der Nationale Krebsplan fordert, die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung an die Qualitätsvorgaben den aktuellen europäischen Leitlinien anzupassen. Danach würden Frauen einer bestimmten Altersgruppe ähnlich wie bei den Mammografie-Untersuchungen in regelmäßigen Abständen zum HPV-Screening eingeladen.

Allerdings birgt ein solches Screening auch Risiken, nämlich dass die Befunde sich als falsch erweisen, Frauen unnötig beunruhigt werden und sich unnötigen Therapien unterziehen.

Humane Papillomaviren (HPV) gelten als wichtigster Risikofaktor für den Gebärmutterhalskrebs, können aber auch im Kopf-Hals-Bereich zu Tumoren führen. Zwischen 14 und 18 Uhr können Gäste der offenen Tür Fragen an die Mitarbeiter der Frauenklinik stellen.

Von Jürgen Lauterbach

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