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Brandenburg/Havel Warum die Feuerwehr optimistisch in die Zukunft schaut
Lokales Brandenburg/Havel Warum die Feuerwehr optimistisch in die Zukunft schaut
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10:38 18.03.2019
Feuerwehr als Dienst an der Gesellschaft: Sven Wolfram, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes eröffnete die Delegiertenversammlung. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

Gemeinschaft und Solidarität sind ihr Antrieb: Über 38.000 Feuerwehrleute engagieren sich ehrenamtlich in den Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren im Land Brandenburg für die Sicherheit und den Schutz ihrer Mitmenschen.

Hinzu kommen 700 Beamte und Angestellte in fünf Berufsfeuerwehren, rund 300 Beamte und Angestellte in 13 hauptamtlich besetzten Freiwilligen Feuerwehren sowie etwa 900 Einsatzkräfte in neun Werkfeuerwehren.

Einen Überblick über die zukünftige Entwicklung dieser Feuerwehren gab am Samstagvormittag die Delegiertenversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Brandenburg an der Havel in der Rettungswache. Die Aussichten für die kommenden Jahre sind optimistisch, aber es gibt auch einiges zu verbessern.

„Der Feuerwehrdienst ist eine kommunale Pflichtaufgabe“, sagt Sven Wolfram, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Brandenburg. „Dieser Dienst sollte jedoch als Lustaufgabe wahrgenommen werden.“ So sei die jährliche Bonuszahlung an die Aktiven in Höhe von 200 Euro sowie der alle zehn Jahre ausgezahlte Treuebonus von 500 Euro an die Feuerwehrleute zwar ein guter Ansatz, das Geld werde jedoch anderweitig benötigt.

„Eine Modernisierung der Tagesdienstuniformen etwa würde ein Zugehörigkeitsgefühl fördern und ein einheitliches Bild in der Öffentlichkeit herstellen“, so Wolfram. „Diese Uniformen sind unter anderem in Frankfurt/Oder die Regel, warum nicht hier in Brandenburg?“

Dass diese Uniformen ein Wir-Gefühl fördern, bestätigte auch Michael Bialek, Chef der Berufsfeuerwehr in der Havelstadt. Bialek hob außerdem die Wichtigkeit der Aktiven im Feuerwehrdienst hervor: „2018 zeigte, wie stark das Land auf die Freiwillige Feuerwehr angewiesen ist“, so Bialek.

Die über 500 Waldbrände im Bundesland Brandenburg im vorigen Jahr überraschten ihn nicht, schließlich sei dies eine gefährdete Region. „Wir haben die Feuer teilweise über Tage mit 1000 Einsatzkräften bekämpft, diese haben Unglaubliches geleistet“, betont der Feuerwehrchef.

Das hätte eine zukünftige Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und weiteren Equipments erleichtert. „Denn das Land hat erkannt, dass es sich hier bei Anfragen nicht mehr wegducken kann.“

Von Tobias Wagner

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