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Brandenburg/Havel Denkmal für Feuerwehrmänner im Gespräch
Lokales Brandenburg/Havel Denkmal für Feuerwehrmänner im Gespräch
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16:20 28.03.2018
Feuerwehrleute gehen am 15.09.2017 in Kloster Lehnin (Brandenburg) zur Trauerfeier für die Anfang September bei einem Einsatz auf der A2 ums Leben gekommenen Feuerwehrleute. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa-Zentralbild
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Kloster Lehnin

Der Feuerwehrverein Kloster Lehnin schlägt ein Denkmal für die beiden ehrenamtlichen Feuerwehrmänner vor, die bei einem Einsatz auf der Autobahn 2 am 5. September vorigen Jahres ums Leben kamen. Die Lehniner Sebastian K. (38) und Philipp R. (23) waren getötet worden, als ein Lastwagen in die Unfallstelle gerast war, zu der die Freiwilligen Feuerwehrmänner gerufen worden waren. Der Lastwagen schleuderte gegen ein Einsatzfahrzeug, das stürzte um und begrub die beiden Familienväter unter sich.

In der Trauerandacht zum Gedenken an die beiden ehrenamtlichen Retter erinnerte Pfarrerin Almuth Wisch daran, dass Sebastian K. im letzten Augenblick seines Lebens noch einem anderen Menschen das Leben gerettet hat. Sebastian K. schubste einen Kameraden vor dem umstürzenden Einsatzfahrzeug noch weg in Sicherheit.

Ein Trauerbanner an der Lehniner Rettungswache

Am 9. April diskutiert der Bauausschuss der Gemeinde Kloster Lehnin über den Wunsch des Feuerwehrvereins, ein Denkmal für Sebastian K. und Philipp R. aufzustellen.

An der Lehniner Rettungswache hängt seit dem Unglück eine große Kunststoffplane „Wir trauern um unsere Kollegen“. An den Helmen tragen die Feuerwehrleute Aufkleber mit den Initialen der Toten, einer Trauerschleife und den Buchstaben „R.I.P.“. Das steht für das englische Rest in Peace, Ruht in Frieden. Sebastian K. war Gemeindewehrführer in Kloster Lehnin.

Von Marion von Imhoff

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