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Der Brandenburger Wachstumsprimus

Call & Surf-Factory Der Brandenburger Wachstumsprimus

Die Call&Surf Factory (CSF) hat sich in diesem Jahr neu aufgestellt und mehr als 50 neue Arbeitsplätze in Brandenburg an der Havel geschaffen. Seit 1997 ist CSF am Markt aktiv. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen 18 Jahren vom Call-Center zum Spezialisten für Kundenservice in der Immobilienbranche entwickelt. Diese Entwicklung soll weitergehen.

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Andreas Bödiger und Dorina Bartels mit dem neuen Firmenlogo.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Die Call&Surf Factory GmbH (CSF) hat sich in diesem Jahr neu aufgestellt und dazu mehr als 50 neue Arbeitsplätze in Brandenburg geschaffen. Diese Entwicklung soll weitergehen. „Wir sind mit unserem Wachstum noch nicht am Ende, in Brandenburg suchen wir für die Immobilienservices nach wie vor neue Mitarbeiter“, sagt Geschäftsführer Andreas Bödiger.

Seit 1997 ist CSF am Markt aktiv. Das Unternehmen mit Sitz in Brandenburg an der Havel hat sich in den vergangenen 18 Jahren vom Call-Center zum Spezialisten für Kundenservice in der Immobilienbranche entwickelt. Die Call&Surf Factory ist nach Bödigers Angaben inzwischen für 20 Unternehmen der Immobilienbranche tätig, die zusammen mehr als 300 000 Wohnungen haben. Zu den Kunden gehört auch die städtische Wobra.

80 Prozent Frauen, Männer sind erwünscht

Fast 180 Arbeitsplätze hat die Call&Surf Factory inzwischen in Brandenburg/Havel geschaffen.

Der Frauenanteil liegt bei etwa 80 Prozent. In der aktuellen Wachstumsphase 2015 hat CSF einen deutlichen Anteil von Männern gewonnen. „Das ist auch gewollt“, sagt das Unternehmen.

Die Immobilienservices in Brandenburg werden von einem Führungsteam geführt. Die Geschäftsleitung vor Ort besteht aus fünf Mitarbeitern, die sich gegenseitig vertreten und fachlich gut ergänzen.

Rund 4,6 Millionen. Euro weist der Jahresabschluss 2014 aus. Berücksichtigt sind dabei mehr als 500 000 Euro Investitionen.

Ein erfolgsbasiertes Bezahlungsmodell wird die Einkommen der Beschäftigten im kommenden Jahr nachhaltig verändern, kündigt die CSF-Geschäftsführung an.

Mehr als Million Aufgaben werden im Jahr gelöst, sagt Geschäftsführer Bödiger.

Mieteranliegen erreichen CSF per Telefon, E-Mailkonten, Post, Online-Portale. Der jeweilige Mieter wird der richtigen Wohnungsgesellschaft zugeordnet. Im Namen dieser Kunden vergeben die CSF-Beschäftigten Aufträge für Reparaturen, vereinbaren Termine, klären Fragen zu Nebenkostenabrechnungen und vieles mehr.

Seit der Gründung in 1997 bediente CSF zunächst unterschiedlich Branchen: Energie, Logistik, Pharma, Medien und andere mehr. Seit 2003 habe das Brandenburger Unternehmen stetig neue Kunden aus der Wohnungswirtschaft und deren Dienstleistern gewonnen, heißt es. Die Mitarbeiter eigneten sich durch den Umgang mit Mietern mehr und mehr Branchenwissen an, das sie mit Hilfe von Branchenexperten erweiterten.

„Mieterkommunikation ist facettenreich“, versichert der Geschäftsführer. Sie verlange von Mitarbeitern, dass sie die Folgeprozesse wie die Kleinreparatur einer kalten Heizung so aufnehmen, dass daraus direkt ein Handwerkerauftrag entstehen kann. Die Angestellten sind zwangsläufig Experten für Nebenkostenabrechnung geworden.

Andreas Bödiger begründete das jüngste Wachstum seiner Firma dann auch so: „Wenn Sie sich solches Wissen aneignen, zieht das weitere Kunden nach.“ Die Folge ist, dass CSF derzeit noch 40 Mitarbeiter einstellt und im nächsten Jahr voraussichtlich weitere 50 Frauen und Männer ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz in den Büroräumen in der Sankt-Annen-Straße bekommen sollen.

CSF beschäftigt derzeit 211 Mitarbeiter, 25 davon am Standort Brühl mit seinem Geschäftsbereich On-site-Management, mit dem CSF Leistungen direkt beim Kunden vor Ort anbietet, vor allem für einen großen Automobilkonzern.

Der Geschäftsführer hat am Freitagabend während der Betriebsweihnachtsfeier in der „Werft“ vor rund Beschäftigten erstmals gezeigt und erläutert, wie CSF seine Unternehmensbereiche in Brandenburg und Brühl auf der umgestalteten Homepage präsentiert. Das Firmenlogo ist neu, stilisierte Gebäude machen die Nähe zur Immobilienbranche deutlich.

Andreas Bödiger: „Wir wollen signalisieren, dass CSF heute ein völlig anderes Unternehmen ist als bei der Gründung 1997.“

Von Jürgen Lauterbach

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