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Brandenburg/Havel Der Countdown läuft – Sonntag wird gewählt
Lokales Brandenburg/Havel Der Countdown läuft – Sonntag wird gewählt
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00:45 27.02.2018
Der Stimmzettel, mit den beiden Oberbürgermeister-Kandidaten aus, auf dem die Wähler nur genau ein Kreuz machen sollten. Quelle: Stadtverwaltung
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Brandenburg/H

An diesem Sonntag gilt es. Nach aktuellstem Stand sind 60 791 Menschen aufgerufen, den neuen Oberbürgermeister von Brandenburg/Havel zu wählen. Mit aussagekräftigen vorläufigen Wahlergebnissen rechnet die Fachgruppe Statistik und Wahlen am Sonntag zwischen 18.30 und 19 Uhr.

>>LESEN SIE AUCH: So lief das Kandidatenduell im MAZ-Talk

Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 Jahren mitbestimmen, wer Oberbürgermeister in der Stadt wird. Somit kann es diesmal rund 1000 minderjährige Wähler geben. Rechnet man von der Zeit der Kommunalwahl 2014, könnten am Sonntag bis zu 1914 Erstwähler ihre Stimme abgeben, erläutert Viola Niemann, die für die Wahlorganisation verantwortlich ist.

Insgesamt 65 Wahlbezirke in der Stadt

Bei der jüngsten OB-Wahl im Jahr 2011 haben 3425 wahlberechtigte Frauen und Männer ihr Votum per Briefwahl abgegeben. Ein vergleichbares Ergebnis dürfte es auch diesmal geben, denn das Wahlamt hat bis zum Donnerstag 3240 Briefwahlunterlagen eingesammelt.

>> Steffen Scheller antwortet auf MAZ-Fragen

Außer den Briefwahlbezirken gibt 65 Wahllokale über die Stadt verteilt. Geöffnet sind sie von 8 bis 18 Uhr.

Auf dem Stimmzettel stehen nur zwei Namen

Auf dem Stimmzettel stehen nur zwei Namen: Jan van Lessen (Gemeinsam für Brandenburg) und Steffen Scheller (CDU). Diese beiden Männer bewerben sich um das wichtigste politische Amt in der Stadt. Gewählt ist am 25. Februar wer mehr als Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereint und zusätzlich das Quorum von mindestens 15 Prozent Wahlberechtigten erreicht.

>> Jan van Lessen im großen MAZ-Porträt

9120 Stimmen sind nach Angaben der Stadtverwaltung das Minimum, das der erfolgreiche Kandidat erreichen muss. Liegt die Wahlbeteiligung über 30 Prozent, sind für den Wahlerfolg entsprechend mehr Stimmen notwendig. Eine Stimme mehr als 50 Prozent werden als Minimum benötigt.

Mögliche Stichwahl am 11. März

Fällt die Wahlbeteiligung zu niedrig aus im ersten Wahlgang, liegt sie also unter 30 Prozent, wird eine Stichwahl notwendig am 11. März.

Von Jürgen Lauterbach

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