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Der Dom-Förderverein hat große Ziele

Viel zu tun Der Dom-Förderverein hat große Ziele

Wenn sich am kommenden Wochenende die Mitglieder des Fördervereins „Brandenburger Dom“ treffen, können sie auf ein insgesamt gutes Jahr 2015 zurückblicken. Für das 850. Jubiläum des Brandenburger Doms hatten die Fördervereinsmitglieder um Rüdiger von Maltzahn noch einmal tief in die Tasche gegriffen und das Domstift mit 1,44 Millionen Euro unterstützt.

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Der Vater des Domfördervereins Knud Caesar.
 

Quelle: Foto-Archiv: Heike Schulze

Brandenburg/H.  Wenn sich am kommenden Wochenende die Mitglieder des Fördervereins „Brandenburger Dom“ treffen, können sie auf ein insgesamt gutes Jahr 2015 zurückblicken. Für das 850. Jubiläum des Brandenburger Doms hatten die Fördervereinsmitglieder um Rüdiger von Maltzahn noch einmal tief in die Tasche gegriffen und das Domstift mit 1,44 Millionen Euro unterstützt. Das Geld floss in die zum Dom gehörenden Burghof-Häuser, die in den zurückliegenden Jahren Stück für Stück saniert worden sind. Die Zeiten der vollen Kassen, als der Förderverein noch über Millionen verfügte, sind inzwischen vorbei.

Das Gros des Geldes, das seinerzeit über sogenannte Münzmittel mit Unterstützung von Otto Graf Lambsdorff in die Kassen floss, ist inzwischen ausgegeben. Zum Jahresende 2015 verfügte der Verein noch über 603.000 Euro dieser Münzmittel und 128.000 an Mitteln auf Bankkonten. Über Spenden, Mitgliedsbeiträge, Veranstaltungen und Zinsen aus den Anlagen konnte der Domförderverein 2015 75.000 Euro realisieren, dem standen – zusätzlich zu der großen Spende an das Domstift Ausgaben in Höhe von vergleichsweise bescheidenen 15.000 Euro beispielsweise Personalkosten, Veranstaltungen und die Geschäftsstelle gegenüber.

Das Kuratorium des Fördervereins, dem als Ehrenvorsitzender Außenminister Frank-Walter Steinmeier angehört und das über so prominente Mitglieder wie Manfred Stolpe, Gunter Fritsch, der „Vater des Fördervereins“ Knud Caesar oder Jörg Schönbohm verfügt, will sich am Wochenende verstärken. Als Mitglieder des Kuratoriums sollen Alexander von Erdmannsdorf, Thomas Drachenberg, Krafft von der Kneesebeck, Ludolf von Saldern und Andreas Schulz bestätigt werden.

Auch wenn in den zurückliegenden gut 20 Jahren, in denen sich der Förderverein unter der Regie seiner Vorsitzenden Knud Caesar, Friedrich Perker und Rüdiger von Maltzahn um das Wohl des Brandenburger Doms verdient gemacht hat, bereits viel geschafft wurde, so bleibt dennoch immer etwas zu tun. Als neuestes Projekt will sich jetzt der Förderverein die Sanierung des alten Bootshauses am Domstreng annehmen. Das denkmalgeschützte Haus ist in einem ziemlich schlechten Zustand. Dem Vernehmen nach soll sich Frank-Walter Steinmeier beim Bund bereits dafür eingesetzt haben, dass man die Sanierung zumindest großzügig aus Fördertöpfen des Bundes unterstützt.

Von Benno Rougk

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