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Der Juni war ein guter Arbeitsmarkt-Monat

Aktuell 9,1 Prozent Arbeitslose Der Juni war ein guter Arbeitsmarkt-Monat

Im Juni ist die Arbeitslosigkeit in Brandenburg an der Havel und Umgebung noch einmal zurückgegangen. Darüber informierten am Donnerstag Arbeitsagenturleiterin Monika Obuch Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser. Er registriert erstmal einen spürbaren Anstieg von anerkannten Asylbewerbern mit Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen.

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Quelle: foto: dpa

Brandenburg/H. Im Juni ist die statistisch erfasste Arbeitslosigkeit in Brandenburg/Havel und Umgebung noch einmal zurückgegangen. Darüber informierten am Donnerstag Arbeitsagenturleiterin Monika Obuch und der Brandenburger Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser. Er registriert erstmal einen spürbaren Anstieg von anerkannten Asylbewerbern mit Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen. Zahlenmäßig viele sind es aber nicht.

Die aktuelle Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent für die Stadt Brandenburg und die umliegenden Gemeinden bedeutet einen neuerlichen Tiefstand. Vor einem Jahr hatte die Statistik noch 9,9 Prozent ausgewiesen, vor zwei Jahren 11 Prozent und in den schlimmsten Zeiten im Jahr 2003 waren es 20,8 Prozent gewesen. Nach Angaben von Monika Obuch herrscht aktuell eine hohe Nachfrage nach Köchen und Restaurantpersonal, nach Wachleuten, Sozialpädagogen und Gesundheitsberufen. Vermittelt werde überwiegend in Dienstleistungsberufe.

In der Stadt Brandenburg, in der die Arbeitslosigkeit stets höher ist als im Umland, verzeichnete Michael Glaser eine Quote von 10,7 Prozent und damit einen Rückgang um 0,9 Prozent im Vergleich zum Juni 2015. Glaser führte den Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Empfängern von Hartz-IV-Leistungen auch auf die Bemühungen des Jobcenters zurück. .Erklärtes Ziel sei es, Bürger zu qualifizieren, die nicht Anhieb Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt finden. Solche Intensivvermittlung sei aufwendig, aber lohnend. Nach den Erfahrungen des Geschäftsführers sind viele Langzeitarbeitslose aufgeschlossen und froh, dass endlich etwas passiert und sie schrittweise an den Arbeitsmarkt herangeführt werden.

Von den 231 im Juni erfassten ausländischen Arbeitslosen gehören 214 zur Gruppe von Menschen, deren Hintergrund Migration, Flucht und Asyl sind. Das sind immerhin hundert mehr als noch vor drei Monaten, weil diese Menschen inzwischen anerkannte Asylbewerber sind und damit Anspruch haben auf Leistungen der Hartz-IV-Gesetze. Glaser betont, dass die Bemühungen des Jobcenters um deutsche Arbeitslose mit der Zunahme von asylberechtigten Ausländern nicht nachlassen. Unter den 214 Flüchtlingen, die im Jobcenter registriert sind, haben 25 Menschen Deutschkenntnisse. Das Jobcenter erwartet, dass es sich bis Jahresende in Brandenburg/Havel um etwa 300 Ausländer mit Fluchtgeschichte kümmern wird.

Von Jürgen Lauterbach

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