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Brandenburg/Havel Der Nicolaiplatz im Wandel der Zeit
Lokales Brandenburg/Havel Der Nicolaiplatz im Wandel der Zeit
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15:12 13.02.2019
Das Friedrich-Denkmal stand 30 Jahre lang auf dem Nicolaiplatz. Quelle: Heiko Hesse
Brandenburg/H

Der Nicolaiplatz gehört zu den Verkehrsknoten in der Stadt Brandenburg. Alle Straßenbahnlinien gehen über ihn hinweg, etliche Linienbusse verkehren hier. Wer aus der Altstadt die Stadt in Richtung Westen verlassen will, fährt hier entlang.

Bis zum Bau des Zentrumsringes, mit dem man den Durchgangsverkehr um die Innenstadt herum führt, führte die alte Reichsstraße 1 (später F 1, heute B 1) über den Platz.

Zu den markanten Gebäuden im Stadtbild von Brandenburg an der Havel gehören die Kirchen, Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurden sie saniert und sind heute eine Zierde. Andere Gebäude sind verschwunden.

Seinen Namen hat der Platz von der Nikolaikirche, deren Kirchhof an den Platz grenzt. In den Jahren 1901/02 erhielt der bis dahin unbefestigte Platz eine erste gärtnerische Schmuckanlage mit einem Kinderspielplatz nach Plänen des Landschaftsgärtners Hermann Müller.

Von Ernst Paul Lehmann finanziert

Schmuckelement des Platzes war gut 30 Jahre lang ein monarchistisches Denkmal. Das Monument für den preußischen König Friedrich II. wurde 1915 von Spielzeugfabrikant Ernst Paul Lehmann finanziert und nach dem künstlerischen Entwurf von Leo Koch aus Plaue gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es geschleift – auf Grundlage eines Alliierten Kontrollratsbeschlusses.

Hier geht es zur Galerie „Gräben damals und heute“

Zu DDR-Zeiten taufte man das Areal in Puschkinplatz, in Erinnerung an den russischen Nationaldichter Alexander Sergejewitsch Puschkin. Nach der Wende kehrte der alte Name zurück. Was etliche Brandenburger vermissen: Mit dem Umbau des Platzes vor wenigen Jahren verschwand die Fischbratküche, ein beliebter Imbiss.

Nahmitz im Wandel der Zeit

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Von Heiko Hesse

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